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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Klimawandel fordert heraus

12.02.2019
Betrifft: „Warum das Klima Schüler auf die Straße holt“, Kommentar „Bitte konkrete Ziele nennen“ von Christoph Kiefer (NWZ vom 9. Februar)

Zweifellos gebührt den jungen Menschen, die für den Klimaschutz auf die Straße gehen, Beifall und Unterstützung, denn, gehen wir mal davon aus, sind sie es auch, die nicht nur von anderen mehr Konsequenz in der klimaschützenden Energiegewinnung einfordern, sondern sich auch selbst bereits kritisch in ihren Gewohnheiten reflektieren.

Mit Sicherheit kommt die Energiegewinnung durch Kohlekraftwerke einem Raubbau an der Umwelt gleich, und doch haben wir keine Skrupel, wenn es darum geht, jede Küche mit einer Spülmaschine und jeden Hauswirtschaftsraum mit einem Trockner auszustatten, bzw. einen Wochenendausflug per Flugzeug nach Mallorca zu machen, um dort am Strand Party zu feiern. Schmerzloser Verzicht ist hier möglich und leicht erreichbar!

Wo bleiben die Hochrechnungen, die uns die Verhältnismäßigkeit von unnötigem Verbrauch und Klimaschutz vor Augen führen?

Anita Koeppler
Oldenburg

Anfang der 1980er Jahre hieß es noch „No Job-No Future“. Heute gehen zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre Zukunft auf die Straße – und das aus meiner Sicht völlig zu Recht.

Das, was wir den kommenden Generationen hinterlassen, sollte schon mehr sein als verbrannte Erde. Es wird dabei immer so getan, als wolle man den Kritikern dieser Aktion etwas verbieten. Hier geht es nicht um Verbote, sondern darum, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.

Ein jeder kann so leben, wie er es für richtig hält. Keiner verbietet es, weiterhin bei McDonalds essen zu gehen, mit dem SUV 800 Meter zum Sport zu fahren und alles und jeden zu konsumieren, wie es einem gerade passt. Natürlich kann man all diese Dinge und noch vieles mehr für sich selbst in Anspruch nehmen und alles abfrühstücken. Bitte aber auch die Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen! Ich denke, dass dieser Gedanke bei vielen noch nicht angekommen ist. Jeder interessiert sich eben nur für das „aktuelle Schnitzel“, was auf seinem Teller liegt. Warum auch einen Gedanken an morgen, also an die Zukunft verschwenden?

Darum geht es – Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.

Verantwortung heißt nicht, verbieten zu wollen, sondern auch die Konsequenzen des übermäßigen Konsums zu tragen. Wasch’ mir den Pelz, aber bitte mach’ mich nicht nass dabei, das kann so die nächsten 20 bis 30 Jahre nicht weitergehen.

Alexander Westerman
Varel

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