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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Härteres Durchgreifen Gefordert: Rad-Rambos machen Ärger

27.06.2014

Oldenburg „Klingeling“ statt „Tatü-Tata“: Geht es nach NWZ-Lesern, die sich an der NWZ-Aktion zur Sicherheit im Radverkehr beteiligt haben, soll künftig eine Rad-Polizei Fahrrad-Rowdys zur Räson bringen. In mehreren Zuschriften beklagen sich Oldenburger, teilweise selber bekennende Radfahrer, über Rücksichtslosigkeiten und Regelverstöße auf zwei Rädern.

„In Oldenburg hat sich leider eine echte Unkultur des Radfahrens entwickelt“, stellt Gerald Rosemann fest. „Gefährlichste Verkehrsverstöße“ wie das „schon fast typische Fahren bei Dunkelheit ohne Licht in falscher Richtung bei Knallrot über die Ampel“ seien an der Tagesordnung, überspitzt Rosemann. Er hält mehr Kontrollen für erforderlich. Dass die Benutzung von Radwegen entgegen der Fahrtrichtung in der Regel nicht zulässig ist, scheinen viele gar nicht zu wissen, meint der NWZ-Leser. „Hier könnten Richtungspfeile oder eine aufklärende Plakataktion helfen“, glaubt er.

Eine „extrem gefährliche“ Stelle sieht er am Julius-Mosen-Platz: „Hier treffen Fußgänger und Radfahrer, die bei Grün am Café Klinge die Straße überqueren, direkt auf den Radweg, der von vielen Radfahrern mit höchster Geschwindigkeit befahren wird.“ Gerald Rosemann wünscht sich hier eine eigene Haltelinie bzw. Ampel auf Höhe der Bushaltestelle, die auf Rot schaltet, wenn die den Theaterwall überquerenden Fußgänger Grün haben.

Auch Rita Wilkens wünscht sich Fahrrad fahrende Polizisten. Beinahe täglich sieht sie sich auf dem Fahrradweg am Niedersachsendamm mit „Geisterfahrern“ konfrontiert, die – „das Handy bedienend“ – auf der falschen Seite unterwegs seien. Bei entsprechenden Hinweisen werde man mit Ausrufen wie „Halt Dein Maul“ beschimpft. Mit einer Portion Ironie regt sie eine „Fahrschule für Radfahrer zum Selbstkostenpreis“ an.

Ganz dringend erforderlich sind auch aus Sicht von Ingmar Jäkel, selber Radfahrer, häufigere und unangekündigte Kontrollen: „Mich nerven alle, die mit einem Selbstverständnis bei Rot fahren, auf der falschen Seite unterwegs sind oder kein Licht anhaben.“ Mehrere Radpolizisten sollten täglich im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein, schlägt er vor.

Über Regelverstöße ärgern sich Angelika und Dieter Block ebenfalls. Ihrer Kenntnis nach werde sehr häufig im vorderen Bereich des Kaspersweges in Eversten auf dem Fußweg in verkehrter Richtung gefahren, und Fußgänger würden beiseite geklingelt. „Äußert man sich zu dem Fehlverhalten, wird man auf gemeinste Art und Weise angepöbelt“, ärgert sich das Ehepaar.

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Ähnliche Erfahrungen hat Ute Schwinge gemacht, die sich oft „üble Pöbeleien“ anhören muss. Die Gewohnheiten, mit dem Fahrrad auf der falschen Seite und bei Rot über die Ampel zu fahren sowie rechts zu überholen, hätten derart zugenommen, „dass es oft wirklich keinen Spaß mehr macht, auf dem Fahrrad unterwegs zu sein.“

Zum Wunsch nach mehr Präsenz von Rad-Polizisten sagte Polizei-Sprecher Mathias Kutzner, die Wachen am Friedhofsweg und an der Wallstraße seien mit jeweils zwei Diensträdern ausgestattet, die bei Bedarf eingesetzt werden. Bei Demonstrationen, Großveranstaltungen und Aufzügen sei es ohnehin gang und gäbe, dass radelnde Beamte dabei sind. Was die Polizei zunehmend beschäftige, sei das Bedienen von Smartphones während des Fahrradfahrens und das „Geisterfahren“ in falscher Radweg-Richtung. Darauf werde man ein verstärktes Augenmerk haben.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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