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Knappe Mehrheit für Einbahnregelung auf Wallring

22.10.2020
Betrifft: „Einbahnregelung kommt auf Prüfstand“ (NWZ vom 9. Oktober)

Eine Einbahnstraße in Oldenburg. Für andere Städte kein Problem: Cityring um die Fußgängerzone. Für mich ist die Diskussion nicht nachvollziehbar. Eine Einbahnstraße für einen Teilabschnitt oder eine durchgehende Busspur kann nicht die Lösung sein.

Grundlage für eine Planung muss ein großer Kreisverkehr um die gesamte Fußgängerzone sein. Ein Kreisverkehr ist immer gegen den Uhrzeigersinn. Hierdurch ist das Einfahren von den stadteinwärts fahrenden Fahrzeugen einfacher und ebenfalls der Abfluss in die anderen Straßen.

Eine wachsende Stadt wie Oldenburg muss auch den zweiten Ring um die Stadt planen. Die Zufahrten in die Stadt begrenzen auf Anlieger: Die Durchfahrten über die Zufahrtsstraßen (Cloppenburger Straße, Holler Landstraße, Donnerschweer Straße, Nadorster Straße, Alexanderstraße, Ammerländer Heerstraße, Bloherfelder Straße, Edewechter Landstraße, B 401 und Westfalendamm) eingrenzen. Es muss eine bessere Anbindung an den ÖPNV geschaffen werden: Stadtnahe Parkplätze an den Zufahrtsstraßen mit Ladestationen. Ausbau der Nutzung von E-Roller für Pendler und Pendler-Taxis.

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Die Anschlussstellen an der A 28, A 29, A 293 und L 865 müssen für den zufließenden und abfließenden Verkehr besser gestaltet werden. Hier wird der fließende Verkehr durch enge Abbiegespuren und Ampeln ausgebremst.

Es gibt viel zu tun: Eine Umfrage in der Zeitung hilft nicht, wir brauchen eine Diskussionsrunde. Die Veränderung von Klima und dem Bewusstsein bei uns Bürgern für erforderliche Veränderungen sollte unterstützt werden.

Erich Koch Oldenburg

 Die Einbahnstraßenregelung für den Wallring halte ich für eine sehr sinnvolle Maßnahme. Sie muss aber den gesamten Wallring umfassen und nicht nur einen Teilbereich wie damals. Eine eigene Busspur ist schon lange überfällig. Wenn die Busse im Uhrzeigersinn um die Innenstadt fahren, hätte es den Vorteil, dass die Passagiere an der direkt zur Innenstadt zugewandten Seite aussteigen können und nicht mehr die Straße überqueren müssten.

Es ist erfreulich, dass endlich etwas für Radfahrer getan werden soll. Eine eigene Fahrspur in beide Richtungen würde das Radfahren attraktiver machen, vielleicht einige Mitbürger zum Fahrradfahren in die Stadt motivieren und so den Autoverkehr reduzieren.

Ingrid Lietzmann Sandkrug

 Schon mehrmals ist versucht bzw. untersucht worden, aus dem Wallring eine Einbahnstraße zu machen. Stets ist es für Oldenburg gut ausgegangen. Ich hoffe sehr, dass auch der neuerliche Versuch zu der Erkenntnis führt, dass eine Einbahnstraßen-Regelung unpassend/schädlich ist und nur mit erheblichen Belastungen des Umfeldes eingeführt werden kann und daher unterbleibt.

Wolfgang Schuldei Oldenburg

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