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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Johanna Wanka In Oldenburg: Hier kommt die Königin ans Kohlbeet

31.08.2016

Oldenburg Oldenburg zeigte sich der amtierenden Kohlkönigin Johanna Wanka von der sonnigsten Seite, als sie am Dienstag zu ihrem Antrittsbesuch als Majestät in die Stadt kam. Dabei ließ sie natürlich auch die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung nicht in der Hauptstadt zurück. Und so war es kein Wunder, dass im dicht gedrängten Terminkalender die European Medical School (EMS) an Platz eins gesetzt war. Schließlich ist diese bislang jüngste deutsche Medizin-Fakultät in Wankas Ägide als Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur in Hannover entstanden und war seit den 1960er-Jahren die erste überhaupt, die bundesweit gegründet wurde.

Kohlkönigin mit viel Kondition

Daran erinnerte in seiner Begrüßung noch einmal Dr. Dirk Tenzer, Geschäftsführer des Klinikums Oldenburg – und an diesem Morgen gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch Gastgeber für die Runde der Klinik- und Hochschulvertreter.

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Tenzer skizzierte das Besondere dieses auf vier Krankenhäuser verteilten Medizin-Campus, was auch Elisabeth Sandbrink als Pius-Geschäftsführerin und Armin Sülberg als Vorstandssprecher des Evangelischen Krankenhauses bestätigten. Man müsse sich mit einer Zahl von 2000 Betten nicht hinter etablierten Standorten verstecken.

Allerdings wünschten sich alle drei, dass mit Blick auf die klinische Forschung Oldenburgs Ausstattung verbessert werden müsse, um auch gute Leute zu gewinnen und vor allem zu halten. Man bedauerte, dass die meisten Forschungsvorhaben eher auf das klassische, zentralistische Modell einer Uni-Klinik zugeschnitten und daher eher schwer zu gewinnen seien.

Auch wenn man, so Tenzer, nach vier Jahren noch keine Spitzenforschung abliefere, so könne man doch ein sehr innovatives Curriculum vorweisen. Dazu zählte er den grenzübergreifenden Studiengang mit Groningen und vor allem die frühe Einbeziehung der Klinik-Arbeit und die intensive Praxisorientierung, – nicht zuletzt mit intensivem Patientenkontakt. Gleichzeitig messe man dem klassischen naturwissenschaftlichen Arbeiten viel Bedeutung bei.

Nachdem Prof. Dr. Martina Kadmon als amtierende Dekanin das praxisnahe Curriculum detailliert vorgestellt hatte, bestätigten Studierende, dass ihnen vor allem der frühe Patientenkontakt sehr helfe.

Eine Schatulle mit Geschenken hatte auch die Kohlkönigin nicht dabei. Doch sie ermunterte die EMS-Vertreter, noch stärker diese Alleinstellungsmerkmale – zu denen sie auch die Versorgungsforschung zählte – zu betonen. Und so gab es mit den Worten „Das muss weitergehen hier“ zwar keine Finanzzusage, aber doch eine positive Ermunterung für die Zukunft.

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Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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