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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Kostbares Grafenbild gerettet

18.09.2010

OLDENBURG Das Gerüst ist weg, der Hingucker wieder da: Das landesweit als Besonderheit geltende Wandbild des Grafen Anton Günther in der Kurwickstraße ist restauriert. Passanten, die am Freitag an dem Fresko vorbeikamen, waren begeistert. Cornelia Kottusch über den neuen Anblick des früheren Hotels und Restaurants „Zum Grafen Anton Günther“ (heute Maredo): „Ich finde das so schön, dass das saniert ist, das ist eine Kostbarkeit für Oldenburg, so etwas muss man erhalten. Gerade solche alten Gebäude machen die Innenstadt aus, das ist Flair.“ Die Stadt habe in den vergangenen 25 Jahren an Schönheit und Individualität abgenommen – „umso schöner ist so eine Ecke hier“.

Auch Hans-Adolf Puls ist sehr zufrieden. Er hatte sich maßgeblich darum gekümmert, dass das 1894 von August Oetken geschaffene Bild, das massiv heruntergekommen war, nicht weiter dem Verfall preisgegeben wurde. Puls hatte an vielen Stellen Klinken geputzt und das Geld – etwa 10 000 Euro – zusammengetragen (die NWZ  berichtete). Die Restauratorin Ina Pratesi hatte, unter Denkmalamts-Maßgabe, für die zurückhaltende Retusche gesorgt. Das Alte sollte respektiert und die Arbeit hinter dem ohnehin mehrfach veränderten Original zurückbleiben. Das Bild wirkt nun dennoch frischer, kompletter, mit klareren Konturen und einer sichtbaren Stadtsilhouette. Puls sagt: „Mehr Farbe wollte der Denkmalschutz nicht, es ist wohl richtig so. Ich bin zufrieden.“

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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