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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Kreyenbrück wartet auf neuen Supermarkt

15.01.2015

Kreyenbrück Vor einem Jahr stellte Jochen Rehling erstmals die Planungsgrundzüge für den Verbrauchermarkt im neuen Stadtteilzentrum Kreyenbrück öffentlich vor. Damals zeigte sich der Projektentwickler der familiengeführten Lebensmittelmarktkette Aktiv & Irma ob eines baldigen Baubeginns zuversichtlich. Bislang liegt die Baugenehmigung für das Millionen-Projekt aber noch nicht vor. Seinen Optimismus hat Rehling jedoch nicht verloren. Nach einem im Januar geführten Gespräch mit der Spitze des städtischen Baudezernats, so der Architekt, gebe es Hoffnung, dass die Genehmigung in den nächsten Wochen vorliegt.

„Sobald dies der Fall ist, beginnen wir mit dem Bau“, sagte Jochen Rehling am Dienstagabend beim Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft „Die Kreyenbrücker“ in den Räumen des neuen EWE-Verwaltungsgebäudes (ehemaliges Kinderkrankenhaus) an der Cloppenburger Straße. Der Werbegemeinschaft um den Vorsitzenden Marcus Didszun hatte der Projektentwickler das Vorhaben übrigens auch schon im Januar 2014 vorgestellt.

Entstehen soll das neue Stadtteilzentrum – wie berichtet – hinter dem ehemaligen Kinderkrankenhaus auf dem Gelände zwischen Cloppenburger Straße, Klingenbergstraße und An den Voßbergen. Dort hat sich bereits etwas getan. Der Neubau (760 Quadratmeter Grundfläche) des Kindergartens St. Johannes kann voraussichtlich im Frühjahr bezogen werden.

Neuer Kindergarten

Derzeit werden die Kinder noch in einem Gebäude an der Klingenbergstraße/Ecke An den Voßbergen betreut. Den alten Kindergarten wollen die Planer des Areals im August abreißen. Auf dem Grundstück soll dann ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Am Dienstagabend zeigte Rehling erstmals Bilder von dem Vorhaben.

Nach Angaben des Büros Neun-Grad-Architektur sehen die Planungen eine Nettogeschossfläche von etwa 1850 Quadratmetern vor. Der geschaffene Platz soll ausreichen für fünf Wohneinheiten (jeweils zwischen 70 bis 80 Quadratmeter groß) und neun Gewerbeeinheiten (jeweils zwischen 100 und 220 Quadratmeter groß). Ferner wird es 34 ebenerdige Parkplätze auf dem Grundstück geben.

Als Leuchtturm für die wachsende Urbanität des Stadtteils gilt der neue Aktiv &
Irma-Supermarkt (3400 Quadratmeter). Der neun Meter hohe Markt soll für den Bereich rund um den Klingenbergplatz als Eingangstor wirken. Eine Besonderheit ist die runde und offene Bauweise.

Betrieb in früherer Klinik

Ein weiteres Aushängeschild für den Stadtteil ist die zum Verwaltungsgebäude umgebaute ehemalige Kinderklinik. Die ersten EWE-Mitarbeiter sind bereits kurz vor dem Jahreswechsel eingezogen. „Wir haben auch schon mit unserer Arbeit begonnen“, berichtete Dr. Jörg Buddenberg, Geschäftsführer der EWE Erneuerbare Energien GmbH, am Dienstagabend. In den nächsten Tagen räumen auch die Mitarbeiter der EWE-Offshore Service & Solutions GmbH (zuständig für Planung, Bau und Betrieb von Offshore-Windparks) ihre Schreibtische ein. Die andere Hälfte des Gebäudes nutzt die Gastransport Nord GmbH (GTG). Die Firma kümmert sich um die Ferngasaktivitäten der EWE Netz GmbH.

Nach Auskunft von Manfred Hamel, Leiter der EWE-Abteilung Gebäudemanagement, arbeiten in dem früheren Klinik-Bau künftig 130 Mitarbeiter. Kritisch äußerte er sich zur Verkehrssituation im Stadtteil: „Das Chaos auf der Cloppenburger Straße ist nicht länger zu ertragen.“ Er will mit der Stadt reden, um gemeinsam eine Lösung des Problems zu finden.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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