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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Kritik an Bahn-Plänen zum Ausbau der Stadtstrecke

28.03.2017

Oldenburg Die Nachbesserungen der Bahn für die Pläne zum Ausbau der Stadtstrecke stoßen bei den Vereinen IBO und LiVe auf Ablehnung. Die beauftragten Gutachter hielten die Pläne der Bahn für „mangelhaft“, heißt es in einer Mitteilung der beiden Gruppierungen.

Hauptkritikpunkte seien die fehlende Prüfung von Alternativen zum Ausbau der Strecke mitten durch die Stadt. Zudem sei das Rettungskonzept ungenügend.

Die Neuberechnung für den Lärmschutz weise zwar weitere 820 Gebäude als betroffen aus. Dieses Ergebnis sei aber mit einem Uralt-Rechenprogramm errechnet worden. Diese Software rechne laut Angaben des Herstellers „nicht mehr regelkonform“, heißt es in der Mitteilung. Weiterhin fehle eine Gesamtlärmbetrachtung.

Der Bahnübergang in Ofenerdiek (Am Stadtrand) sei nach wie vor ein Problem. Autoschlangen könnten in den Schranken-Öffnungszeiten nicht abgebaut werden.

Probleme bestünden weiterhin bei der Belegung von privaten Grundstücken mit einer Veränderungssperre. Die Wertminderung der anliegenden Grundstücke sowie die Entschädigung für die eingeschränkte Benutzung von Außenbereichen seien nicht berücksichtigt. Die Ergänzung der Umweltverträglichkeitsstudie habe Mängel. Gärten seien nicht ausreichend einbezogen worden.

Folge der „neuen“ Pläne sei ein weiterer Anstieg der Kosten. Schon deshalb müsse ein neuer Vergleich zu den Kosten der Umfahrung erfolgen.

Einwendungen müssten bis 18. April bei der Landesbehörde vorliegen. In Oldenburg sammelten Mitglieder von IBO und LiVe sowie Christian Röhlig, Arp-Schnitker-Str. 12, Einwendungen ein.

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