• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ernährung: Krummes Gemüse kommt unter die Messer

27.06.2016

Oldenburg Sie kamen mit Küchenmessern und Sparschälern, um „krummes Gemüse“ zu verarbeiten. Dazu gab’s heiße Beats. Auch bei der zweiten Oldenburger Schnippeldisko war viel los. In der Gemeinschaft macht sogar das Gemüseputzen Spaß, das kreative Kochen sowieso und das Essen selbstverständlich auch. Rund 330 Kilo Gemüse und etwa 85 Kilo Brot wurden am Sonnabend in der Kulturetage von Hobbyköchen unterschiedlicher Altersstufen verarbeitet und verputzt.

Gespendete Waren

Unters Messer kamen wieder Lebensmittel, die es nicht ins Geschäft geschafft haben: knubbelige Kartoffeln, unförmige Tomaten, dreibeinige Petersilienwurzeln, schrumpelige Möhren, krumme Gurken, Äpfel mit Druckstellen und einiges mehr. Unter der Regie von Koch Marc Ackermann wurden die gespendeten Lebensmittel verarbeitet.

Eine kulinarische Protestaktion steckt – wie berichtet – hinter der Schnippeldisko. Es geht um die Wertschätzung von Lebensmitteln – darum, etwas nicht gleich wegzuwerfen, nur weil es nicht der Norm entsprechend formschön aus der Plastikpackung purzelt.

15 Studierende der Carl-von-Ossietzky-Universität hatten sich unter der Leitung von Dr. Irene Antoni-Komar im „Praxisprojekt Reallabor: Food Waste“ mit Unterstützung der Organisation Slow Food Youth um die Vorbereitung gekümmert. Zu ihnen zählt Désirée Diering. Sie erzählte: „Wir konnten das Projekt am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitik, verankern. Vor kurzem ist die 26-Jährige für ihr Engagement gemeinsam mit ihren Kommilitoninnen Johanna Ernst, Swanhild Klink und Gesa Kip (alle Master-Studiengang „Nachhaltiges Wirtschaften“) mit dem OLB-EWE-Preis ausgezeichnet worden (NWZ  berichtete).

Lebensmittelretter aus unterschiedlichen Studiengängen brachten sich nun in das Vorhaben ein. Da das Team bei dieser zweiten Auflage der Schnippeldisko größer war als bei der Premiere im vergangenen Jahr gab es dazu noch Mitmach- und Erlebnisaktionen rund ums Thema „Lebensmittelbewusstsein“. Ein Beispiel war das Memory-Spiel „Licht und Schatten“. Darüber hinaus zeigten Johanna Ernst und Gesa Kip in einer Fotoausstellung, was so alles mit Lebensmitteln passiert, wenn sie eben nicht aalglatt sind. Für ihre Recherche hatten die Studentinnen das Klärwerk und einen Landwirt besucht.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Schutz vor Regen

Eigentlich sollte im Innenhof des Kreativ-Labors der Kulturetage geschnippelt und gespielt werden. Wetterbedingt zog man in die Konzerthalle. So wurde man nicht vom Regen durchnässt, hier floss eher der Schweiß. Und das nicht etwa nur beim Kochen. Es gab ja auch noch heiße Beats. Im Takt der Musik von DJ Hannes wurde geschält, geschnippelt, gebrutzelt – und getanzt. Außerdem traten zwei Live-Bands jeweils für eine Dreiviertelstunde auf: „Kaska and the best Jans“ und „Fréros“. Für beste Verpflegung war ja ohnehin gesorgt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.