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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wird diese Brücke nun endlich zum Tunnel?

01.02.2019

Krusenbusch /Bümmerstede Sollte es jetzt etwa doch zügig einen Schritt voran gehen auf dem Weg zu einer Fußgängerunterführung zwischen Krusenbusch und Bümmerstede? Seit Jahren warten die Bewohner hier wie dort darauf, dass aus der bestehenden Brücke ein Tunnel wird. Die Politik hatte bereits im Jahr 2012 entschieden, die beiden Stadtteile durch eine Unterführung zwischen der Bahnhofsallee und der Straße Am Schmeel zu verbinden. Doch das Areal gehört der Bahn AG. Und die Verhandlungen mit ihr kamen nicht so recht von der Stelle.

Doch nun scheint Bewegung ins Tunnelprojekt zu kommen. Denn wie die SPD-Fraktion mitteilt, habe sich die Stadt mit der Bahn hinsichtlich des geplanten Ankaufs des für die Unterführung benötigten Grundstücks geeinigt. Die SPD hatte die Stadtverwaltung im Vorfeld der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses nach dem Stand der Dinge gefragt. Im Aussschuss antwortete Baudezernentin Gabriele Nießen: „Wir sind nicht abgeneigt, den geforderten Preis als angemessen zu betrachten.“ Laut SPD werde dem Finanzausschuss zeitnah eine Vorlage zum Ankauf der Flächen vorgelegt. Wie „zeitnah“, das mag die Stadtverwaltung auf Nachfrage der NWZ aber nicht konkretisieren.

Rückblick: Im Jahr 2013 hatte man eine grundsätzliche Einigung darüber erzielt, dass die Bahn der Stadt die für die Unterquerung des Bahngleises und für die Fuß-/Radwegtrasse benötigte Teilfläche zwischen Am Schmeel und Bahnhofsallee überlässt. Die Zahlung eines einmaligen Gestattungsentgelts wurde ausgehandelt. Im Februar 2017 aber wollte die Bahn AG die benötigten Flächen nicht mehr verpachten, sondern nur noch verkaufen – und zwar (laut Stadt) zu einem Wohnbaulandpreis. Im Mai 2018 dann berichtete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vor der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine, er sei zuversichtlich, dass es nach der Einschaltung eines neutralen Gutachters zu einer Einigung mit der Deutschen Bahn über den Kaufpreis der benötigten Flächen kommen werde.

Auf Nachfrage der NWZ bestätigt Stadtsprecher Stephan Onnen, dass das Gutachten vorliegt. Dessen verwaltungsinterne Prüfung sei aber noch nicht gänzlich abgeschlossen. Die bisherigen Stellungnahmen seien aber positiv. Erst danach würden die Verhandlungen mit der Bahn wieder aufgenommen. Deren Ergebnis bleibe abzuwarten. Erst dann könne man in die konkrete Planung eintreten. Zum Beispiel auch darüber, ob der Tunnel bei laufendem Bahnbetrieb gebaut werden kann oder ob es zu Streckensperrungen kommt.

Wie lange dauert es denn, bis das nächste Kapitel dieser Fortsetzungsgeschichte aufgeschlagen werden kann? „Es wir noch eine Zeit lang dauern“, antwortet Onnen.

SPD-Ratsherr Renke Meerbothe sagt: „Leider hat sich die Bahn zunächst wenig gesprächsbereit gezeigt. Umso mehr freue ich mich, dass nun Bewegung in das Thema gekommen ist.“ Seine Ratskollegin Samantha Westphal ergänzt: „Der Tunnel wird eine spürbare Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger in Krusenbusch schaffen. Dadurch wird der Stadtteil deutlich besser angebunden.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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