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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Besuch: Kurswechsel bei Wahlkampftour

04.08.2011

OLDENBURG „Eigenständigkeit“ war am Mittwoch das Wort der Stunde im Café Kurswechsel an der Karlstraße. Niedersachsens Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan (CDU) war im Rahmen ihrer Wahlkampftour für die kommunale Stimmabgabe am 11. September auf Stippvisite in Oldenburg. Sie besichtigte das Projekt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg sowie das Kaufhaus der Werkstätten in der Innenstadt. Von den Mitarbeitern im Café gab es selbst gebackenen Kuchen. Auf dem Weg zum Arbeitsmarkt lernen Menschen mit Behinderungen hier, wie es ist, in einem Wirtschaftsbetrieb zu arbeiten. „Wir orientieren uns bei den Öffnungszeiten an anderen Cafés. Außerdem machen wir bei Abendveranstaltungen der Volkshochschule das Catering. Die Arbeit ist fast wie in einem normalen Café“, sagte Geschäftsführer Gerhard Wessels.

Und da war sie wieder: die Eigenständigkeit. Aygül Özkan lobte das Projekt: „Die Eigenständigkeit der Menschen mit Behinderung wird so weit es geht gefördert. Nur wenn Hilfe benötigt wird, muss sie in Anspruch genommen werden“, so die Ministerin. „Mit Kurswechsel werden Herausforderungen geschaffen, die den Arbeitnehmern helfen, ihre eigenen Grenzen zu erfahren und diese zu verschieben.“

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Wer in dem Projekt arbeite, könne irgendwann auch in anderen gastronomischen Betrieben eingesetzt werden, war sich Özkan sicher. Das selbe gelte für das Kaufhaus in der Kleinen Kirchstraße in der Fußgängerzone. „Das, was in den Werkstätten von den Menschen produziert wird, wird hier verkauft.“

Wenn die Christdemokratin davon spricht, „alle Menschen hineinzuholen“, dann klingt das nicht nach leeren Wahlkampfhülsen, sondern nach ehrlicher Überzeugung: „Wir denken zu defizitorientiert, als erstes wird geschaut, was jemand nicht kann. Das ist nicht richtig, wir sollten danach schauen, was jemand leisten kann“, kritisierte sie. Dafür erhielt sie breite Zustimmung von Wessels sowie ihren Partei-Kollegen Olaf Klaukien, Petra Averbeck und Paul-Dieter Reck. Aygül Özkan versprach, das Oldenburger Projekt „als positives Beispiel ins Land“ hinauszutragen, bevor sie sich auf den Weg nach Bad Zwischenahn machte.

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