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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Land will altes Gefängnis in Gerichtsstraße schließen

15.03.2012

OLDENBURG Das alte Gefängnis an der Gerichtsstraße hat offenbar ausgedient: Mitte 2013 soll der 155 Jahre alte Bau geschlossen werden. Das kündigte Justizminister Bernd Busemann (CDU) am Mittwoch in Hannover an. Vorgesehen sei, im alten JVA-Gebäude den Betrieb einzustellen. Dadurch würden 25 Stellen frei, um die Wachtmeister in den Gerichten zu verstärken und so dort für mehr Sicherheit zu sorgen.

Der 1857 eröffnete Bau an der Gerichtsstraße war bis Januar 2001 Hauptanstalt für die Unterbringung von Untersuchungsgefangenen. Mit der Eröffnung des neuen Gefängnisses an der Cloppenburger Straße wurde die Gerichtsstraße zur Nebenstelle der JVA Oldenburg. Der Altbau verfügt über 71 Haftplätze, die derzeit alle belegt sind.

Untergebracht sind dort erwachsene Gefangene mit einer Haftstrafe von nicht mehr als zwei Jahren. Die Anstalt bietet aus Sicht der Justiz die Möglichkeit der heimatnahen Strafvollstreckung für Straftäter aus dem Raum Oldenburg und Delmenhorst.

Der Erhalt der alten Anstalt ist aus Sicht des Landes offenbar nicht mehr notwendig, da in den vergangenen Jahren mehrere neue Gefängnisse gebaut wurden. Zudem ist die Zahl der Strafgefangenen zuletzt zurückgegangen.

Was mit dem Bau in der Gerichtsstraße nach der Schließung passieren soll, ist noch unklar.

Rainer Dehmer
Oldenburg
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2106

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