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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Denkmalschutz: Landes-Architektenkammer will Gleishalle erhalten

16.08.2016

Oldenburg /Hannover Die Deutsche Bahn plant derzeit, die denkmalgeschützte Oldenburger Gleishalle gegen den Willen der zuständigen Denkmalschutzbehörden, gegen den Willen der Stadt Oldenburg und der Oldenburgischen Landschaft abzureißen (die NWZ  berichtete). Wolfgang Schneider, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen, sprach sich am Montag nun ebenfalls gegen einen Abriss der denkmalgeschützten Gleishalle in Oldenburg aus. Er forderte alle Beteiligten auf, „aufeinander zuzugehen und das konstruktive Gespräch zu suchen, um Lösungen zu entwickeln, die den Erhalt des Denkmals ermöglichen“.

Die Ertüchtigung und Weiterentwicklung der Gleishalle sei möglich und stünde nicht im Widerspruch zum Denkmalschutz, so Schneider. „Zeitgemäße Konstruktionen, Materialien und Gestaltungsdetails können auch in einem Denkmal zum Einsatz kommen“, so der Kammerpräsident. Modernes Bauen in historischen Gebäuden müsse sich nicht ausschließen.

Mit der denkmalrechtlichen Unterschutzstellung von Bauwerken, so der Kammerpräsident weiter, werde dem Verlust wesentlicher historischer Dokumente vorgebeugt, deren Erhalt im gesamtgesellschaftlichen Interesse lägen. Er forderte die Bahn auf, trotz anzuerkennender wirtschaftlicher Gesichtspunkte, einen Erhalt der Halle anzustreben.

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Schneider: „Ich erwarte von der Deutschen Bahn als Eigentümerin einer Vielzahl denkmalgeschützter Bauten ein verantwortungsbewusstes, der Baukultur verpflichtetes Handeln. Dies dient – wie die Pflege eines zeitgemäßen ,Corporate Design’ oder das Vorhalten moderner Züge – dem Image und damit der Kundenbindung des Unternehmens.“

Die Architektenkammer Niedersachsen, so Schneider, biete in welcher Form auch immer, ihre Hilfe an.

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