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AUSBAU: Leise Hoffnung an der Kreuzung

22.07.2006

OLDENBURG Die Kreuzung mit Unterm Berg ist frei. Anfang September soll alles fertig sein.

Von Klaus FRicke OLDENBURG - So ganz trauen möchten sie dem neuen Frieden noch nicht, die Geschäftsleute aus der Donnerschweer Straße. Dabei hat Stadtbaurat Dr. Frank-Egon Pantel gerade eben die Bauarbeiten auf der neuralgischen Kreuzung Donnerschweer Straße/Unterm Berg/Beverbäkstraße für abgeschlossen erklärt. „Nach diesem wichtigen Baustein blicken wir nun hoffnungsvoll auf den weiteren Ausbau dieses Teilstücks der Donnerschweer Straße“, sagte er gestern.

Der hat bisher – wie berichtet – nur für Missklänge gesorgt. Wegen des Baustellen-Durcheinanders blieben viele Kunden den Geschäften fern, die Anlieger waren mit Recht aufgeregt. „Warum hat es zu Beginn der langen Bauzeit eigentlich keine gezielte Information der Kaufleute gegeben?“, fragt Immobilienmaklerin Anke Windisch-Zaremba, „und warum sind wir bei der Planung nicht beratend hinzugezogen worden? Es kann doch für alle nur eine Priorität geben: Zeigen, dass alle Geschäfte erreichbar sind, um nicht weitere Existenzen zu vernichten.“ Fernsehhändler Herbert Köster pflichtete Anke Windisch-Zaremba bei und ergänzte: „Wir müssen jetzt etwas Positives aus all dem Elend machen. Vor allem müssen wir deutlich zeigen, dass es hier keine Pleitewelle geben wird.“

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Pantel gestand zu, dass vieles bei diesem Projekt nicht befriedigend gelaufen ist. „Wir hatten aber auch eine unerwartet problematische Baustelle vor uns“, gab er zu bedenken. Mit der Öffnung der Kreuzung sei nun ein besserer Verkehrsfluss möglich.

Mit der Baustelle werden die Anwohner aber noch einige Zeit leben müssen. Bauleiter Helmut Scheper: „Ende des Monats ist der Kanal fertig, und an der Unterstraße sind wir in drei Wochen. Die letzte Fahrbahndecke wird Anfang September aufgetragen – also vor dem Kramermarkt!“

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