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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Lichter Platz für ein Glasmosaik

27.10.2010
NWZonline.de NWZonline 2015-07-29T09:16:36Z 280 158

Umzug:
Lichter Platz für ein Glasmosaik

OLDENBURG Im lichten Foyer des Oberlandesgerichts erstrahlt ein Glasmosaik des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede in neuem Glanz. Während einer Feierstunde übergab Martin Grapentin, Vorstandsvorsitzender der Landessparkasse zu Oldenburg, am Dienstagabend symbolisch das Kunstwerk seinem neuen Bestimmungsort.

Zwei, die das besonders zu schätzen wussten, waren Dr. Gerhard Kircher, Präsident des Oberlandesgerichts, und Manfred Hylla, Schwiegersohn des Künstlers.

In seinem Grußwort sagte Grapentin: „Wir freuen uns, dass wir für das Kunstwerk im Oberlandesgericht einen prominenten neuen Standort gefunden haben.“ Es sei Anliegen der LzO, herausragende Kunst im Oldenburger Land zu fördern. Er wünschte allen viel Freude mit dem Kunstwerk.

Dr. Gerhard Kircher unterstrich, dass das Mosaik eine große Bereicherung für das Oberlandesgericht sei. „Es schmückt unser Haus.“ Hier könne es weiterhin von Mitarbeitern und auch von den Besuchern des Gerichts betrachtet werden. Er dankte besonders den Eheleuten Hylla und dem staatlichen Baumanagement, die diesen neuen Standort als besonders geeignet für das Glasmosaik empfohlen hatten. Er dankte aber auch Martin Grapentin für das Engagement der LzO. Und mit einem Augenzwinkern blickte Kircher gedanklich auf das neue Gebäude der Sparkasse in der Nähe des Hauptbahnhofs und sinnierte: „Vielleicht bekommen wir ja auch mal so etwas.“

Das Glasmosaik mit heraldischen Motiven des Oldenburger Landes war früher im Eingangsbereich des Stammhauses der Landessparkasse am Markt zu sehen. Daran erinnerte auch Martin Grapentin. Als positives Beispiel dafür, wie Kunstwerke gerettet werden können, die fest mit dem Bauwerk installiert sind, würdigte Manfred Hylla die gesamte Aktion. „Es ist ein besonders freudiges Ereignis“, meinte er. Die LzO hatte das drei mal vier Meter große Werk 1962 von Georg Schmidt-Westerstede (1921-1982) erworben. Bevor die ehemalige Zentrale der Sparkasse abgerissen wurde, sicherte man das Mosaik und ließ es von dem Restaurator Klaus-Peter Dyroff aus Sachsen aufarbeiten.

Im Anschluss an die offizielle Übergabe gab Professorin Melanie Luck von Claparède eine fundierte Einordnung in das Werk, dessen Entstehungsgeschichte und das Schaffen des Künstlers Georg Schmidt-Westerstede, der mit seiner Kunst am Bau das Oldenburger Land geprägt habe.