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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Lösung für uralte Bahnprobleme längst überfällig

11.04.2017
Betrifft: „Wirtschaft unterstützt Bahn-Ausbau durch die Stadt“ (NWZ vom 04. April)

Und täglich grüßt das Murmeltier. Warum steht eine Güterumfahrung Oldenburgs nicht im Bundesverkehrswegeplan? Ich helfe da aus: Weil Verbände wie die IHK und vor allem die Landespolitik die Oldenburger nicht unterstützen, was aber ihre Pflicht angesichts des immensen Schadens für die Stadt Oldenburg und ihrer Wirtschaft wäre.

Der Rat der Stadt hat nicht nur die Verantwortung, sondern auch das Recht, für die Zukunft dieser (noch) schönen Stadt eine Güterumfahrung zu fordern. Stattdessen werden immer wieder falsche Tatsachen veröffentlicht, dass es keine sogenannten „Verbesserungen“ an der Stadtstrecke geben werde, obwohl dies klar gesetzlich geregelt ist. Verzögert haben den Bahnausbau im Übrigen nicht die Stadt Oldenburg und ihre Bürger, sondern alle Beteiligten der Hafenplanung ohne von vornherein die Hinterland-Anbindung zukunftsfähig zu realisieren. Ich empfehle an dieser Stelle gerne den Blick in die Niederlande. Dann hätten wir die Umfahrung längst und auf der Stadtstrecke führen verstärkt S-Bahnen. (...)

So ginge Zukunft!

Bernd Hufnagel
Oldenburg

Soso: erneut eine konzertierte Aktion aus Drohung und Frechheit im Einklang mit völliger Missachtung der Nachkriegs-Errungenschaften unserer Demokratie.

Diese Herren von IHK, HWK, AWV und AGV wären im Sultanat am Bosporus hervorragend aufgehoben – die rhetorische Klaviatur zur dortigen Musik beherrschen sie ja bereits perfekt!

Kein Wort mehr zu den Versprechen unseres Wirtschaftsministers, der selbst nach seinen eigenen Worten schon längst eine Umfahrung hätte beauftragen wollen. (...)

Der Zerstörung unserer Stadt und der Vernichtung und Enteignung meines Privateigentums werde ich mich ebenso wenig beugen, wie dem Diebstahl meiner Gesundheit und der Körperverletzung durch den Lärm ihrer Güterzüge!

Der Moloch, den sie uns aus ihren persönlichsten Interessen heraus nun derart offen aufzwingen wollen, ist (entgegen ihren Beteuerungen) weder gut, richtig, leicht oder schön (...) – er bedeutet den Tod (griechisch „thanatos“)! Und Bestrebungen von Menschen mit Interessen, die sich nicht um die Gesundheit und das Leben anderer scheren und ihren willfährigen Gesellen hat man nach 1945 eine starke und unabhängige Gerichtsbarkeit entgegengestellt, die sich nicht vor den unverhohlenen Drohungen lautstarker Schreihälse fürchtet!

Auf diese hoffe ich jetzt, nachdem die SPD mit Olaf Lies sich offensichtlich für die andere Seite entschieden hat – wie sonst muss ich es verstehen, dass Wirtschaft und Politik lieber im Chor Bürger bedrängen, anstatt ihre Kräfte auf die längst fällige Lösung von uralten Problemen zu fokussieren!?

Hartmut Rocker
Oldenburg

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