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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Klinikum: Manager verordnet harten Sanierungskurs

22.06.2013

Oldenburg Wer den Chef des Klinikums Dortmund telefonisch erreichen möchte, benötigt Geduld. Denn der Terminkalender von Rudolf Mintrop lässt kaum freie Zeit. Ein Meeting löst das nächste ab. Der Krankenhaus-Manager, der vor einem halben Jahr von Oldenburg (wo er seit 2000 das Klinikum leitete) nach Dortmund wechselte, hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Trotz großer Schuldenlast aus der Vergangenheit und mangelhafter Kapitalausstattung will er das Dortmunder Klinikum (3800 Beschäftigte, 1600 Betten) fit für die Zukunft machen.

„Ich bin schon ordentlich beschäftigt. Beim Arbeiten schaue ich nicht auf die Uhr – das habe ich auch in Oldenburg nicht getan“, antwortet Mintrop auf die Frage, wie lange sein Arbeitstag dauert. Für den 57-Jährigen ist wichtiger, dass „die Arbeit Spaß macht und dass es vorwärts geht“. Und danach sieht es auch aus.

Das Klinikum befindet sich auf Sanierungskurs: Intern seien 30 Jobs gestrichen worden, vorwiegend über die Nichtverlängerung befristeter Verträge. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen 120 Stellen über die normale Fluktuation abgebaut werden.

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Erfreulich ist aus Sicht von Mintrop die Entwicklung im klinischen Bereich. Die Patientenzahl liege aktuell um knapp vier Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mehrere Projekte sind bereits auf den Weg gebracht. Es wird nicht nur die Intensivstation erweitert. In zwei Monaten steht mit dem Umzug der Dialysestation auch dort eine Vergrößerung an. Bis zu 14 Dialysepatienten mehr sollen ab August im Klinikum Dortmund versorgt werden.

In der Hals-, Nasen und Ohrenklinik wurde auf Veranlassung von Rudolf Mintrop damit begonnen, den gesamten Bereich der Dokumentation zu digitalisieren. Bis zum Sommer 2014 soll die Krankenerfassung in sämtlichen Abteilungen elektronisch erfolgen.

Zeit, sich in der neuen Umgebung richtig einzuleben, blieb dem 57-Jährigen wegen des enormen Arbeitsanfalls bislang noch nicht. Zudem wohnt er auch nur werktags in Dortmund. An den Wochenenden fährt er nach Oldenburg. Wegen eines Pflegefalls in der Familie hatte der gebürtige Essener den geplanten Umzug ins Ruhrgebiet vorerst verschieben müssen.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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