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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Meeresforscher ziehen an Pophankenweg

05.05.2017

Oldenburg Es ist kein historischer Augenblick, doch die Gäste spüren die Zäsur, die dieser Abend bedeutet: Die ehemalige Logemann-Halle am Pophankenweg 36 wird abgerissen, und an dieser Stelle entsteht eines der modernsten Institute für Meeresforschung in Deutschland.

Beim Kontaktpunkt Wirtschaft am Mittwochabend betraten viele der mehr als 150 Teilnehmer die zwei Fußballfelder großen Hallen zum ersten Mal – und die meisten wohl auch zum letzten Mal. Vor rund zehn Jahren hatte die Stadt die ehemaligen Flächen des Stahlhandels Logemann Possehl aufgekauft. In den nächsten Jahren wächst hier der Technologiepark Oldenburg (TPO) – eine der zentralen Flächen für Neuansiedlungen im Bereich Forschung und Wissenschaft.

Fachleute erarbeiten derzeit einen Bebauungsplan, der auch das angrenzende Areal der früheren Edeka-Niederlassung sowie landwirtschaftliche Flächen umfasst. Wenn alles gut geht, so hofft Wirtschaftsförderer Klaus Wegling, kann in diesem Jahr der Abriss der alten Halle beginnen.

Der Kontaktpunkt Wirtschaft markierte den Beginn der neuen Nutzung. Im vergangenen Oktober hatte die Universität den Zuschlag für den Aufbau eines Helmholtz-Instituts im Bereich Meeresforschung erhalten („Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg“). Am 31. Mai steht die Gründungsfeier an. Im Beisein von Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic geht an diesem Tag das bundesweit einmalige Forschungszentrum offiziell an den Start.

Der designierte Gründungsdirektor Professor Helmut Hillebrand (ICBM/Planktologie) stellte den Teilnehmern die neue Einrichtung vor. Und er dankte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann für dessen Einsatz: „Herr Krogmann hat uns sehr unterstützt bei der Verteidigung unserer Bewerbung vor der internationalen Gutachter-Jury. Dass er dort selbst angereist ist und für uns geworben hat, hat großen Eindruck gemacht.“

Die Entwicklung des Technologieparks unterstreiche die erfolgreiche Transformation städtischer Flächen, sagte Krogmann: „Oldenburg ist nicht nur Verwaltungsstadt, sondern auch eine Stadt der wirtschafts- und forschungsnahen Wissenschaft.“ Der TPO sei Teil des geplanten „Flankenschlags zum Fliegerhorst“.

Mittelfristig werden 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fragen der Meeresforschung und Artenvielfalt untersuchen. Im Verbund mit dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven und der Universität Oldenburg erforschen Wissenschaftler Umwelteinflüsse auf die Ökosysteme des Meeres. Unter den Professuren, die neu entstehen, wird die bundesweit erste für Naturschutz im Meer sein. Die Räume wird das Institut allerdings erst in einigen Jahren beziehen. Für die nächsten fünf Jahre nutzen Hillebrand und seine Mitarbeiter Räume in dem neuen Gebäude, das die Rechtsanwälte Wandscher an der Ammerländer Heerstraße errichtet haben.

Kontakte pflegen und knüpfen – das Ziel der regelmäßigen Kontaktpunkte-Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung –: beides kam an diesem Abend nicht zu kurz. Bei einer Gulaschsuppe kamen die Gäste ins Gespräch. Auch beim nächsten Kontaktpunkt Wirtschaft am 21. November steht ein Forschungsthema im Mittelpunkt: Windenergie beim „Institut Forwind“ der Universität.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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