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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Mein Leben ist jetzt Kartoffel“

21.01.2015

Oldenburg Vom einfachen Dönerladen-Besitzer in der Nadorster Straße zum gefragten Medienstar: Das Plakat „Kartoffel statt Döner“ eines Pegida-Demonstranten in Dresden hatte Hani Alhay angeregt. Er kam vorige Woche auf die Idee „Warum nicht ,mit’ statt ,gegen’?“ So entstand der Kartoffeldöner, der beides vereint (NWZ  berichtete). Nun geht Alhays Kartoffeldöner durch alle Medien.

Dieses Facebook-Video machte Hani Alhay berühmt

„Mit einer solch positiven Resonanz und einem so großen Medienecho habe ich nicht gerechnet“, sagt er jetzt. Fernseh- und Radiosender gaben sich nach dem NWZ -Bericht die Klinke in die Hand. Geschäftlich habe sich allerdings nicht viel verändert; einen Kunden-Ansturm habe es nicht gegeben.

Dennoch freut sich Alhay, etwas bewegt zu haben. „Kochen ist eine Kunst, und ich bin Koch aus Leidenschaft, ich werde damit nie reich werden und will das auch nicht. Ich habe einfach Freude daran, alte Dinge neu zu erfinden, indem ich sie neu kombiniere“, berichtet er. Der Kartoffeldöner war nicht seine erste Idee: So versucht er sich seit 17 Jahren an Kombinationen wie Grünkohl oder Spargel mit Döner.

Seine neue Kreation bekomme nun eine eigene Karte. So gebe es bereits fünf Kartoffeldöner-Varianten. Alhay: „Mein Leben ist jetzt Kartoffel, seit fünf Tagen ist überall, wo ich bin, auch die Kartoffel da.“

Aber die Kartoffel ist mehr als nur ein Lebensmittel oder Gericht für ihn, sie ist für ihn zum Symbol von Toleranz, Nächstenliebe und Frieden geworden. Der Kartoffeldöner werde nicht seine letzte Kreation gewesen sein, da ist Hani Alhay sich sicher.

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