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AUSSTELLUNG: Menschen mit Behinderung bei der Arbeit

19.06.2007

OLDENBURG Im „Stadthaushotel Hamburg“ arbeiten bis auf die Geschäftsführer ausschließlich Menschen mit Behinderung. Der Hamburger Fotograf Thomas Müller hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Geschäftsführer und Gäste portraitiert. Zu sehen sind die schönen Bilder als Teil der Ausstellung „b-hindert“ bis zum 22. Juni in der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (siehe Infokasten).

Thomas Müller sagte gestern der NWZ: „Das gelungene Hamburger Projekt zeigt, dass die Behinderung mehr etwas Äußerliches ist, die Menschen sind nämlich durchaus nicht behindert, etwas zu unternehmen, etwas zu machen. Sie sind absolut souverän in diesem Hotel.“

Seit zehn Jahren unterstützt das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) das Projekt „Innerbetriebliche Rehabilitation durch Umschulung“ (IRU). Das war der Grund, diese Bilder einmal in Oldenburg zu zeigen. Sehr erfolgreich ist mit diesem Projekt vielen Menschen auf dem Weg zu einer neuen beruflichen Perspektive geholfen worden. „Über 250 Menschen wurden in dieser Zeit zum Abschluss in einer für sie passenden beruflichen Qualifikation begleitet und dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integriert“, sagt Marcus Jeske, Fachbereichsleiter Reha beim BNW.

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Auf über 200 Quadratmetern werden nun Exponate, Bilder und Objekte ausgestellt, die sich auf beeindruckende Weise mit Behinderung auseinandersetzen. In alltäglichen und auch besonderen Situationen wird die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung abgebildet – und fordert so zum Nachdenken auf, weckt Impulse und animiert zum offenen Umgang mit Behinderung.

Kernstück sind 50 großformatige Fotografien von vier Fotografen aus Berlin und Hamburg: Menschen bei der Arbeit, beim Sport, im Leben. Als Kontrapunkt halten Behinderte ihre eigene Situation und Lebensbewältigung fotografisch fest. Außerdem wird gezeigt, welch kleiner Modifikationen es oft nur bedarf, um einem behinderten Menschen Selbstständigkeit, volle Leistungsfähigkeit und daraus resultierendes Selbstvertrauen und (Re-)Integration zu ermöglichen.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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