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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Elfjähriger Aus Oldenburg Mit Ungewöhnlichem Hobby: Auf die Biene gekommen

30.04.2018

Metjendorf /Oldenburg „Fußball interessiert mich eigentlich gar nicht“, sagt der elfjährige Max Menke aus Metjendorf. Während es wohl für viele gleichaltrige Jungs das Normalste der Welt ist, in der Freizeit auf dem Fußballplatz zu bolzen, widmet er sich lieber seinen Bienenvölkern. Zusammen mit seinem Vater Jörn hat er beim Imkerverein Oldenburg einen Lehrgang absolviert. „Das Imkern macht mir einfach sehr viel Spaß“, sagt der Junge.

Der Weg zum Imker

Imkervereine bieten Kurse an, in denen den Teilnehmern praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden.

Der Landesverband Weser-Ems hält auf seiner Webseite eine Übersicht aller Imkervereine aus der Region bereit. Telefonisch ist der Verband montags bis mittwochs von 9 bis 14 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon  0441/80 16 26 zu erreichen. Ein E-Mail kann an: info@imker-weser-ems.de geschrieben werden. Der Sitz befindet sich in der Mars-la-Tour-Straße 13 in Oldenburg.

    www.imker-weser-ems.de

Im Garten seiner Eltern stehen drei Kästen mit je einem Bienenvolk. „Pro Volk kann man mit 40 000 bis 50 000 Bienen rechnen“, sagt Vater Jörn Menke, der seinen Sohn unterstützt und von ihm sogar lernt, wie er sagt. Etwa drei Stunden pro Woche investiert Max in die Pflege seiner Bienen. Andere Haustiere hält er nicht. Ein weiteres Hobby sei Bogenschießen. Generell verbringe er seine Freizeit an der frischen Luft. Bei den Großeltern stehen mittlerweile auch zwei Kästen mit Bienenvölkern im Garten.

Max besucht in Oldenburg die Waldorfschule. Mit etwa sechs anderen Kindern nahm er vor einem Jahr an einer AG teil, die den Schülern das Imkern näher bringen sollte. Max fand so viel Freude daran, dass er das Hobby gern zu Hause fortsetzen wollte. „Wir haben unsere Nachbarn informiert, bevor die Bienen bei uns eingezogen sind“, erzählt Mutter Marion Menke. „Aber das Feedback war durchweg positiv! Zum Glück hatte niemand ein Problem damit.“ Einen Einstieg ins Imkern schließt sie für sich nicht aus. Viele Nachbarskinder seien an den Bienen interessiert und relativ angstfrei.

Als Max und Jörn Menke mit der Schutzkleidung die Arbeit an den Bienenkästen demonstrieren, bleiben die Tiere erstaunlich ruhig. Der Trick ist ein Smoker. Das Imkergerät raucht die Tiere ein wenig ein. „Aggressiv werden Bienen nur, wenn man beispielsweise hektisch mit den Armen herumwedelt“, weiß Max Menke.

Das erste kleine Bienenvolk haben die Menkes vom Imkerverein gestellt bekommen. Die zwei anderen Völker haben sie gekauft. „Das erste Jahr ist sicherlich nicht billig“, räumt Jörn Menke ein. Zwar könnten sich Anfänger viel leihen oder gebraucht kaufen. Allerdings müsse man pro Bienenvolk mit Anschaffungskosten von um die 500 Euro rechnen. Aber das Imkern werde von der EU stark bezuschusst.

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In den nächsten Wochen ist dann das erste Mal mit der Honigernte zu rechnen. „Für uns ist das Imkern in erster Linie ein Hobby, der Honig ist ein schöner Nebeneffekt“, freut sich Jörn Menke.


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Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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