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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Modernes Leben hinter alten Mauern

10.04.2015

Oldenburg Außen Neo-Renaissance, innen innovative Unternehmen und zukunftsweisende Haustechnik: Die Kaiserliche Post am Stautorkreisel, lange schöne Hülle ohne Inhalt, hat sich inzwischen mit Leben gefüllt.

Und selbst eine Post gibt es an der geschichtsträchtigen Adresse Poststraße 1 wieder: Einer der Mieter ist im Erdgeschoss die Citipost, Schwesterunternehmen der NWZ -Mediengruppe. Sie ist dort mit einem Depot für Fahrradkuriere vertreten und bietet Dienstleistungen und Briefmarken an – darunter auch eine Sondermarke „Kaiserliche Post“. Zudem übernimmt sie den Empfangsservice.

„Wir hatten gedacht, dass wir zwei Jahre brauchen, bis alle Flächen vergeben sind – aber nach neun Monaten waren alle Verträge unterschrieben“, sagt Lars Behrendt, Chef der Innovationsagentur Granny & Smith. Er hat zusammen mit dem Designer Henning Bögershausen und dem Makler Kai Arnold dem Baudenkmal mit der eigens gegründeten „Berenfels GmbH“  ein Konzept gegeben und die Vermarktung erledigt. Mit Erfolg.

„Wachgeküsst“ hatten das Ensemble aber zwei Bremer: Thomas Stefes (Bauunternehmer) und Anton Brinkhege (Hotelier) kauften das Ensemble Anfang 2013 von der Telekom. Inzwischen sind in das Gebäude neben den Bereneflesern die Softwarefirma Open Knowledge und die Marketingspezialisten Affiliprint eingezogen, zudem eine Zahnarzt- und eine Handchirurgiepraxis. Im Erdgeschoss hat sich die „Beisserei“ als gastronomisches Angebot etabliert.

Noch in diesem Jahr soll nach Behrendts Angaben mit dem Ausbau des Dachgeschosses begonnen werden – in enger Absprache mit dem Denkmalschutz. Über den Dächern von Oldenburg sollen 20 Wohnungen von 75 bis 180 Quadratmetern Fläche entstehen, für die es bereits eine lange Warteliste gibt.

Die Terrasse der „Beisserei“ im Innenhof ist so gut wie fertig, nun steht noch die Belebung der Fassade zum Postwall an. Ein Einzelhandelsunternehmen werde dort einziehen, sagt Behrendt. Mehr dürfe er noch nicht verraten.

Die Auswahl der gewerblichen Mieter lasse die Bezeichnung „Haus der Zukunft“ zu. Alle Unternehmen seien im innovativen Bereich tätig, „selbst die Ärzte bieten eine Fortbildungs-App an“. In einem Netzwerk rund um Granny & Smith ist auch die innovative Haustechnik entstanden. Man kann nicht nur per Smartphone durchs Haus navigieren, es ist beispielsweise ein „Hausmeisterservice 2.0“ implementiert worden. Damit kann dem Hausmeister ein Schaden mit Foto und einer kleiner Beschreibung gemeldet werden – alles per Smartphone, und bis auf den Meter genau ortbar.

„Die Entwicklung dieses neuartigen Systems hat uns eine Menge Schweiß gekostet“, sagt Behrendt. „Doch es hat sich gelohnt, denn nun wird auch die ehemalige Bremer Bank am Domshof in Bremen mit dieser Technologie ausgestattet.“ Was noch kommen soll: Ein Mobilitätsangebot mit für Mieter nutzbaren Elektroautos und Elektrofahrrädern (letzteres in Zusammenarbeit mit der Citipost).

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Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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