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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Naturparadies In Moorriem: Gellener Torfmöörte: Vom nassen Moor zur Idylle

28.07.2020

Moorriem Die Gellener Torfmöörte mit ihren Hochmoorflächen zeichnet sich durch Seltenheit und besondere Schönheit aus. Eine Wanderung durch das Gellener Moor ist ein Naturerlebnis der besonderen Art. Das Moorgebiet wurde von Menschenhand geschaffen und ist als Naturschutzgebiet „Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg“ ausgewiesen worden. Seither darf es nicht mehr verändert werden. Der ausgewiesene Lehrpfad lädt zu Spaziergängen ein.

Einst das wildeste Moor Deutschlands

Das Gellener Naturschutzgebiet umfasst rund 120 Hektar. Es gehörte ehemals zum 6000 Hektar großen Ipwegermoor. Das ehemals wildeste und unzugänglichste Moor Deutschlands wurde ab 1900 kultiviert. Seit 1984 ist das Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen, es darf nichts mehr verändert werden.

Das Niedermoor mit Resthochmoorflächen ist geprägt von Moorgrünland, Teichen, Torfstichen, Wald und Moorheiden. Das Gebiet ist für sein reiches Vorkommen an Libellenarten sowie der Sumpfcalla, die von Mai bis Juli ihre großen weißen Hochblätter zur Schau trägt, bekannt.

Ein Moorlehrpfad bietet eine Tour durch das Naturschutzgebiet. Liebhaber der Vogelwelt können in der Gellener Torfmöörte Baumpieper, Schwarzkehlchen und Grasmückenarten erleben.

Wer in der Gellener Torfmöörte unterwegs ist, wandert über schwankende Torfmoosflächen, durch hüfthohes Pfeifengras und durch sumpfigen Bruchwald. Manchmal trifft man auch auf Kreuzottern und Ringelnattern. Die „Möörte“ – das sumpfige Land – gehört zu den letzten Resten naturnaher Hoch- und Übergangsmoore im Landkreis Wesermarsch. Ihren Hochmoorcharakter hat die Gellener Torfmöörte allerdings durch die starke Entwässerung zugunsten der umliegenden Landwirtschaft weitgehend eingebüßt.

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Es ist ein extremer Lebensraum, nass, nährstoffarm und meistens sauer. Dort finden spezialisierte, teils stark gefährdete Tier-und Pflanzenarten ihr Refugium – wie die Sumpfcalla. Sie ist auf Niedermoore wie die Torfmöörte angewiesen, die noch einen gewissen Nährstoffgehalt haben. Ihre ganze Pracht entfaltet die Sumpfcalla im reifen Alter, zwischen August und September. Dann trägt ihr Kolben scharlachrote Beeren.

Für Besucher gibt es ausgeschilderte Wanderwege und einen idyllischen Moorlehrpfad. Einfach mal in aller Ruhe entspannen, über die stille Wasserlandschaft blicken und die Zeit im Moor versinken lassen.  Kontakt: Touristik-Information Elsfleth, An der Kaje 1a, 26931 Elsfleth. Postanschrift: Rathausplatz 1 in 26931 Elsfleth, Telefon 04404/50460. Öffnungszeiten: montags von 14 bis 16.30 Uhr, dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags von 9 bis 13 sowie von 14 bis 16.30 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 14 Uhr.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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