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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Trost-Reich“ in Aufbruchstimmung

17.02.2018

Nadorst /Etzhorn Es sind Freudentränen, die im Moment oft im Verein „Trost-Reich“ kullern. Im Juli 2017 hatte sich die Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche gegründet, im Oktober nahm sie ihre Arbeit auf, „und jetzt haben wir schon 43 Mitglieder, die Zahl steigt stetig“, freut sich Antje Möhrmann. Sie bildet zusammen mit Hille Ballin und Wilhelm Arndt den Vorstand des jungen Vereins – frisch gewählt in der ersten Hauptversammlung. Nach dem ersten halben Jahr wurde eine Erfolgsbilanz gezogen; gekrönt von einem besonderen Geschenk: „Wir haben neue Räume gefunden“, so Hille Ballin.

Noch hat der Verein sein Domizil im Zentrum der Freien Christengemeinde am Deelweg. Dort werden zurzeit 30 Kinder in drei Gruppen betreut. „Aber wir müssen jedes Mal alles abbauen und zusammenpacken“, erzählt Hille Ballin. „Und wir leben am Deelweg sozusagen auf einer Baustelle, wegen der Bauarbeiten der Christengemeinde“, erklärt Wilhelm Arndt.

Nun steht also ein Umzug bevor: von Nadorst nach Etzhorn an die Straße Am Patentbusch 6. „Die Firma Liebscher vermietet uns die Räume, die genau unseren Anforderungen entsprechen“, berichtet Antje Möhrmann. Ab dem 1. März gilt der Mietvertrag, am 6. März wird das erste Gruppentreffen in den neuen Räumen stattfinden, am 14. April soll es dann ab 10 Uhr eine offizielle Einweihungsfeier mit einem Tag der offenen Tür geben. „Wir sind ja alle so euphorisch“, betont Antje Möhrmann. Ihre Augen leuchten, wenn sie von der großen Unterstützung berichtet. Bei der Renovierung des neuen Domizils hätten Ehrenamtliche und Firmen mitgeholfen – tatkräftig und mit Material. „Wir finden überall offene Türen“, ist Hille Ballin begeistert. „Und wir sind froh, Thomas Kossendey an unserer Seite zu behalten.“

Dem Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft (früher CDU-Politiker und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium) war die Begleitung von trauernden Kindern immer eine Herzensangelegenheit. Kossendey gehörte zu den Botschaftern des Bremer Vereins „Trauerland“ mit seinem Ableger in Oldenburg. „Ich habe mich immer für mehr Selbstständigkeit der Oldenburger eingesetzt“, sagt er. „Doch das wurde von der Leitung in Bremen unter anderem wegen vereinsrechtlicher Gründe abgelehnt.“

Wie berichtet, kam es zur Trennung. Der Verein „Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche“ zog im Dezember 2017 vom Deelweg an den Beentweg 36a (Krusenbusch) und betreut dort eine Kindergruppe. Und nun verlässt auch „Trost-Reich“ Nadorst, und Thomas Kossendey steht dem Oldenburger Verein hilfreich zur Seite. „Mir ist wichtig, dass alles 1:1 den Kindern zugute kommt und nicht in die Verwaltung fließt“, sagt der 69-Jährige.

Im jungen Verein herrscht Aufbruchstimmung: Da geht es nicht nur ums Malern, den Möbelkauf und den Umzug. „Wir sind auch dabei, ein Konzept für eine Jugendgruppe zu entwickeln“, verrät Antje Möhrmann. Das Vorstandstrio ist voller Tatendrang und manchmal wird es dann auch emotional.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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