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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Neue Cäcilienbrücke im alten Stil

19.02.2013

Oldenburg Die Cäcilienbrücke liegt den Oldenburgern sehr am Herzen. Mehr als 1600 NWZ -Leser beteiligten sich an der Umfrage zur Zukunft des besonderen Bauwerks. Das Ergebnis allerdings fällt nicht ganz eindeutig aus. Zwar hält die Mehrheit (44 Prozent) einen Abriss für unvermeidlich. Dann aber solle die neue Brücke ganz im Stil der alten gebaut werden.

Für 35 Prozent ist dies nicht die richtige Lösung. Sie fordern eine Sanierung der Cäcilienbrücke, auch wenn die teurer wird als ein Neubau. Auch die FDP hat sich diesbezüglich bereits positioniert. Der Denkmalschutz dürfe nicht ausgehebelt werden.

Erwartungsgemäß die geringste Resonanz erhielt die dritte Abstimmungsmöglichkeit. Die Brücke unangetastet und (im hochgefahrenen Zustand) nur noch von Radlern und Fußgängern benutzen zu lassen, halten lediglich 21 Prozent für sinnvoll.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt hält einen Abriss hingegen für notwendig. Ein Neubau allerdings kann nur wieder als Hubbrücke erfolgen. Eine hochgelegte Überquerung über die Hunte – wie bei der neuen Amalienbrücke – sei nicht möglich. Dafür ist es am Damm und an der Bremer Straße zu eng.

Für die SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Krogmann und Ulf Prange ist die Entscheidung des Wasser- und Schifffahrtsamtes nicht „in Stein gemeißelt“. Die Politiker haben bei der vorgesetzten Wasser- und Schifffahrtsdirektion in Aurich eine nochmalige Prüfung gefordert. Ein Abriss der denkmalgeschützten Cäcilienbrücke könne nur der allerletzte Weg sein.

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In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Probleme mit der 1927 erbauten Brücke gegeben. Mehrfach blieb sie bei Hebevorgängen hängen oder ließ sich nicht wieder herunterfahren. Die Türme haben sich in den vergangenen 30 Jahren drei Zentimeter aufeinander zubewegt, sagt das Wasser- und Schifffahrtsamt. Eine Sanierung sei technisch und wirtschaftlich nicht mehr möglich, behauptet die Behörde.

Sie setzt auf einen Neubau. Der soll etwa zehn Millionen Euro kosten und könnte 2017 beginnen.

Jasper Rittner
Redaktionsleitung
Redaktion Westerstede/Oldenburg
Tel:
04488 9988 2601

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