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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Neue Wege für Alleinerziehende

02.12.2011

OLDENBURG Im Zentrum für Alleinerziehende (ZentrAll) an der Bergstraße hat sich am Donnerstag eine Allianz formiert, die die Chancen und Probleme von Alleinerziehenden mit Kindern bis 15 Jahren transparenter machen soll als je zuvor. Unter dem Projektnamen „A2B“ (Alleinerziehende über Bildung in Betriebe) wollen Mitstreiter wie Jobcenter, Arbeitsagentur, Gesundheitsamt und weitere städtische Behörden, Kammern und Arbeitgeber ein Netzwerk etablieren, das Kooperationen möglich machen und Prozesse gestalten soll. Koordiniert wird das Projekt vom Bildungszentrum der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW), Koordinatorin ist Pete Welzel.

Alle derzeitigen Mitstreiter wollen den Übergang zwischen der Erziehungsphase und dem möglichen Neustart im Beruf an die tatsächlichen Bedürfnisse anpassen. „Deswegen haben wir auch die ins Boot geholt, die über die Budgets verfügen“, sagt Welzel. Dazu gehört das Jobcenter, das zurzeit 1455 Alleinerziehende mit Kindern unter 15 unter den Leistungsbeziehern zählt. Jobcenter-Chef Volker Trautmann nannte das künftige Netzwerk eine „sehr wichtige Ergänzung für unsere Arbeit“. Das zugrunde liegende Projekt, das Zentrum für Alleinerziehende, hat neben der Anlaufstelle für die Betroffenen auch das Ziel, die tatsächlichen Bedürfnisse der Alleinerziehenden und die Hürden für die Rückkehr in den Beruf zu ermitteln.

Auch aus diesem Grund wird eine Arbeitsgruppe aus Mentorinnen des Alleinerziehenden-Projekts bestehen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen können – nicht mal eben so, sondern in eine feste Struktur direkt zu den Entscheidern, betont Ita Knüver, Leiterin des BNW in Oldenburg. Das BNW gebe dafür den Rahmen mit dem bis März 2013 finanzierten Projekt, danach soll das Netzwerk eigenständig funktionieren. Aus den vorherigen Maßnahmen des BNW zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf fließe viel Wissen ein.

Reza Bayat, Psychologe beim BNW, berichtete, dass das Interesse der Arbeitgeber an dem Projekt groß sei – wegen Fachkräftemangels und des demografischen Wandels.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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