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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gesundheit: Neues Demenz-Netzwerk will Kräfte bündeln

09.05.2015

Oldenburg Nicht zuletzt durch Til Schweigers Film „Honig im Kopf“ ist das Thema der Demenz in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In der Stadt Oldenburg hat sich mit dem „DemenzNetz“ jetzt eine Dachgesellschaft gebildet, in der viele Organisationen ihre Kräfte bündeln, die Menschen mit dieser Krankheit helfen oder auch deren Angehörigen.

„Unser Ziel ist es, dass jeder an Demenz erkrankte Mensch in Oldenburg unabhängig von seinem pflegerischen Bedarf ein selbstbestimmtes Leben führen kann“, erklärt Rita Wick, Vorsitzende des Versorgungsnetzes Gesundheit, bei dem die neue Gesellschaft angedockt ist. In Oldenburg leben ihren Aussagen zufolge rund 2750 Erkrankte. Etwa 70 bis 80 Prozent von ihnen werden zu Hause gepflegt. Das entspricht auch den bundesweiten Erhebungen. Die meisten der 1,5 Millionen dementiell Erkrankten werden daheim versorgt.

Und da man vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch in Oldenburg mit einer Erhöhung der Krankenzahlen rechnet, will das „DemenzNetz“ Strukturen und Voraussetzungen initiieren, um auf die aktuelle Entwicklung konzentriert reagieren zu können.

Für Mediziner Dr. Gerd Pommer, einer der Förderer des Netzes, geht es auch darum, einen Qualitätsstandard für die Pflegebedürftigen zu sichern. „Diese Qualität soll letztlich auch den Angehörigen zu Gute kommen“, erläutert Pommer. „Wir wollen auf allen Ebenen ein Bewusstsein schaffen für diese Herausforderung.“

Im Blick hat man dabei auch die Forderung des Gesetzgebers, die im Sozialgesetzbuch verankert ist, dass die ambulante Versorgung der Erkrankten der teil- oder vollstationären so lange wie möglich vorzuziehen ist.

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Sprecherin des DemenzNetzes ist Christiane Kern, die über viel Erfahrung im Bereich der Mehrgenerationen-Häuser verfügt. „Besorgniserregend ist die Tatsache, dass demnächst die geburtenstarken Jahrgänge pflegebedürftig werden, die dann von den geburtenschwachen Jahrgängen gepflegt werden sollen.“ Das könne nur durch optimale Ausnutzung der Versorgungsstrukturen geleistet werden.

Seit mehr als einem Jahr haben sich neun Einrichtungen – von der Alzheimer Gesellschaft über Evasenio bis zur Krankenkasse – mit der Entwicklung des Netzwerks und der Bündelung der Kräfte beschäftigt. Eine Anlaufstelle für Betroffene soll folgen.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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