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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Neues Gutachten beschert der Bahn Kritik

23.01.2017

Oldenburg Die denkmalgeschützte Gleishall im Oldenburger Bahnhof kann mit wenig Aufwand saniert werden. Das ist das Fazit eines von der Stadt Oldenburg in Auftrag gegebenen Gutachtens (dieNWZ  berichtete). Darauf haben am Wochenende die Bahninitiative „Lärmschutz im Verkehr“ (LiVe) und die FDP-Ratsfraktion mit Presseerklärungen reagiert.

„Der Versuch der Deutschen Bahn, die Gleishalle wahrheitswidrig als abgängig zu behandeln, lässt vermuten, dass die Halle ein Hindernis für einen weiteren Ausbau der Strecke für den beabsichtigten Schwerstgüterverkehr darstellt“, schreibt „LiVe“-Vorsitzender Armin Frühauf. Zwar habe die DB das im laufenden Planfeststellungsverfahren bestritten, um die Kosten einer „Ertüchtigung“ der Strecke für den Jade-Weser-Port-Verkehr künstlich herunterzurechnen. Diese Taktik scheine nun nicht mehr aufzugehen, nachdem unabhängige Sachverständige ermittelt haben, dass die Gleishalle standsicher und mit geringem Aufwand denkmalgerecht zu sanieren ist. Der Stadtverwaltung gebühre Anerkennung, die sachlich grob falschen Behauptungen der DB aufgedeckt zu haben, lobt „LiVe“.

Mit Verärgerung reagiert die FDP: „Es kann nicht sein, dass die Deutsche Bahn die Stadt Oldenburg mit fachlich schlechten und geschönten Gutachten weiter an der Nase herumführt und mit übertriebenem Aktionismus in der Gleishalle die Situation verschärft und so die Oldenburger provoziert“, beklagt Fraktionsvorsitzende Christiane Ratjen-Damerau ein „skandalöses Verhalten“ der Bahn. Es werde allerhöchste Zeit, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und ein Konzept zur Sanierung der Gleishalle erarbeiten.

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