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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Neues Leben in alter Kaserne

23.05.2015

Oldenburg Wo einst Soldaten marschierten, führen heute Bauarbeiter das Kommando. Bagger rollen durch die ehemalige Donnerschwee-Kaserne, Presslufthämmer zerstören Betondecken, die die Gebäude einst vor Bombensplittern schützen sollten. Das Militärgelände verwandelt sich in einen neuen Stadtteil.

19 Hektar ist das Areal groß, auf dem nach und nach 750 Wohnungen entstehen. „Das bringt Schwung in den Wohnungsmarkt und mindert den Druck für die Wohnungssuchenden“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beim Frühjahrsempfang der „Parkresidenz Oldenburg“ zum Start des Projekts „Neu-Donnerschwee“. 600 Wohnungen vermarktet die GmbH mit Sitz in Langenhagen bei Hannover und Magdeburg, erklärte Vertriebsleiter Ralf Born. Für Krogmann ist das Projekt ein Beleg für die dynamische Entwicklung der Stadt Oldenburg. Der OB sprach von einem neuen Stadtteil, der im Entstehen ist. Dabei werde der Charakter der Gebäude und des Geländes bewahrt. Die ehemalige Kaserne werde nicht eng bebaut, der weite Blick in den Himmel bleibe erhalten. Stiftungen, die entlang eines Streifens an der Ammergaustraße bauten, stünden für Integration und Barrierefreiheit.

Mieten erschwinglich

„Die Mieten sind erschwinglich, bezahlbar für die normale Bevölkerung“, sagte Krogmann weiter. „Sie werden zwischen 7,80 und 8,50 Euro pro Quadratmeter liegen“, kündigte Born an. 50 bis 150 Quadratmeter sind die Wohnungen groß, die von der Parkresidenz betreut werden. Zwei Drittel der 600 Wohnungen gelangen in den freien Verkauf zu Preisen von 2595 bis 2630 Euro pro Quadratmeter, ein Drittel der Wohnungen behalte die GmbH. Nur fünf bis zehn Prozent werden von den Käufern tatsächlich bewohnt, der Rest werde als Kapitalanlage genutzt und vermietet, sagte Born. In den Thomasblock und das Haus 1 sollen laut Born Ende diesen, Anfang nächsten Jahres die ersten Mieter einziehen.

Zudem bauen in der ehemaligen Kaserne entlang der Ammergaustraße die Dammermann-Hauenschild-Stiftung und die Eriksen-Grensing-Stiftung 74 Sozialwohnungen. Unter den Neubauten wird von der Dammermann-Hauenschild-Stiftung ein Komplex als Mehrgenerationenhaus mit 38 größtenteils barrierefreien Wohnungen und diversen Gemeinschaftsräumen errichtet. Das Wohnkonzept entspricht dem Vorbild des 2007 fertiggestellten Hermine-Kölschtzky-Hauses an der Alteneschstraße: Alle Generationen leben nach einem solidarischen Prinzip unter einem Dach.

Stiftungen bauen

In direkter Nachbarschaft zum Mehrgenerationenhaus errichtet die Dammermann-Hauenschild-Stiftung ein Wohnhaus mit neun barrierefreien Wohnungen. Im Erdgeschoss sind Räumlichkeiten für eine Pflege-Wohngemeinschaft vorgesehen.

Südlich davon baut die ­Eriksen-Grensing-Stiftung drei zweieinhalbgeschossige Wohnhäuser mit jeweils neun barrierefreien Wohnungen.

Auf dem ehemaligen 2,1 Hektar großen Hubschrauberlandeplatz entstehen zudem in 18 bis 13,5 Meter hohen Häusern Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 10 500 Quadratmetern. Investor ist eine Entwicklungsgemeinschaft rund um das Unternehmen Kubus Immobilien.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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