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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Neues Quartier am Rathausmarkt geplant

16.05.2015

Oldenburg Die Bremer Landesbank (BLB) prüft einen Neubau am Rathausplatz. Er umfasst die Häuser am Markt sowie die Gebäude bis zur Baumgartenstraße und reicht von der Achternstraße bis zur Pistolenstraße. Das Areal umfasst die Immobilie am Markt, die der BLB gehört, sowie angrenzende Gebäude, die die Bank kürzlich erworben hat.

„Wir stehen ganz am Anfang“, berichtet Jürgen Elbin, Geschäftsführer der BLB Immobilien Gesellschaft, im Gespräch mit der NWZ. „Wir arbeiten mit verschiedenen Szenarien.“ Die Wunschvorstellung sehe den Abriss der bestehenden Gebäude in diesem Quartier mit Ausnahme der nicht im Eigentum stehenden Häuser von Pekol (Eiscafé) am Markt und von Wöltje, Achternstraße 34, vor.

Gespräch mit Mietern

„Wir sind mit Mietern, die zum Teil Verträge für mehr als zehn Jahre haben, im Gespräch, und loten aus, ob wir einvernehmlich früher mit dem Projekt beginnen können“, sagt Elbin. Die Mieter könnten nach Abschluss der Baumaßnahme in neue Flächen wieder einziehen.

Sollten sich beide Seiten nicht über ein vorzeitiges Vertragsende einigen können, würde BLB Immobilien in deutlich geringerem Umfang investieren. „Wir würden Büros, die derzeit leer stehen, mit vertretbarem Aufwand revitalisieren, um sie für den Zeitraum der noch bestehenden Verträge zu vermieten. Alles andere bliebe unberührt“, plant Elbin.

Konkrete Entwürfe für den Neubau gebe es noch nicht. BLB Immobilien wolle den zentralen Bereich der Innenstadt durch das Projekt in zweistelliger Millionenhöhe städtebaulich aufwerten – ähnlich wie bei Projekten in Bremen (siehe Info-Kasten). Elbin spricht von einer Rückbesinnung auf den alten Stadtgrundriss und sogenannte giebelständige Häuser. Die neue Architektur müsse an ursprüngliche Bauformen anknüpfen und sie sich gleichzeitig an zeitgemäßen Ansprüche orientieren.

„Wohnen auf dem Dach“

Innovativ wäre „Wohnen auf dem Dach“: Erste Ideen sehen vor, das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss für Gastronomie und Handel vorzuhalten. Das zweite Obergeschoss wäre für Büros oder Praxen bestimmt, das dritte und das Dachgeschoss würden für Wohnen genutzt. Die Wohnungen würden sich um einen Innenhof gruppieren und damit einen besonderen Wert darstellen.

„Wir haben unsere ersten Ideen dem Oberbürgermeister und der Baudezernentin vorgestellt“, sagt Elbin. Es gebe „grundsätzlich großes Interesse“ und die Bitte, die Pläne so weit zu entwickeln, dass sie den städtischen Gremien vorgestellt werden könnten.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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