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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Notfallpläne der Bahn fallen bei der Stadt durch

24.03.2017

Oldenburg Die Deutsche Bahn hat ihre Pläne zum umstrittenen Ausbau der Bahnstrecke verbessert. So sollen 820 weitere Häuser entlang der Strecke vom Hauptbahnhof Richtung Wilhelmshaven passive Lärmschutz – zum Beispiel Lärmschutzwände – erhalten. Zudem sagt die Bahn den Bau eines Tunnels unter den Gleisen in Höhe Gutspark Dietrichsfeld zu. Hier können Amphibien ohne Gefahr ihre Laichgebiete erreichen.

Diese Verbesserungen erkennt die Stadt an. Gleichzeitig weist die Verwaltung auf Defizite in wesentlichen Punkten hin. Trotz der Nachbesserungen seien die Planungen insgesamt nicht ausreichend, bilanzierte Verkehrsamtsleiter Bernd Müller am Mittwoch im Bahnausschuss. Deshalb will die Stadt im Rahmen des Anhörungsverfahrens ihre Einwendungen vorlegen.

Sie lehnt den Ausbau der Stadtstrecke grundsätzlich ab, da sie den Bau einer Umfahrung für vorteilhafter erachtet. Die Bahn müsse diese Alternative zunächst prüfen und berechnen – dies werde die Vorzugswürdigkeit belegen, argumentiert die Verwaltung.

Dennoch seien Überlegungen zu treffen für den Fall, dass die Bahn der Forderung nach einer Umfahrung nicht nachkommt, betonte Müller.

 Notfallpläne

Ein wichtiges Anliegen der Stadt ist ein besseres Notfallkonzept. Konkret fordert die Verwaltung, dass in den Lärmschutzwänden alle 200 Meter Türen eingebaut werden. Rettungskräfte sollen bei Zugunfällen leichter Zugang haben. Die Bahn sieht Rettungstüren nur alle 500 Meter vor.

 Lärmschutz

Die Stadt fordert, dass die Bahn für ihre Schallschutzberechnungen den Gesamtlärm zugrunde legt, nicht nur den Bahnlärm. Liegt ein Haus bereits an einer stark befahrenen Straße, müssten Lärmschutzfenster eingebaut werden, auch wenn Züge alleine den zulässigen Grenzwert noch nicht überschreiten.

 Bahnübergänge

Noch viele offene Fragen sieht die Stadt bei den Bahnübergängen. Kritisch sei die Lage vor allem „Am Stadtrand“. Der dortige Bahnübergang könne den Autoverkehr nicht mehr bewältigen, wenn die Zahl der Züge steige. Bei der Alexanderstraße stehe man vor einer Einigung: Die Gleise sollen höher-, die Alexanderstraße tiefer gelegt werden. Offen ist, wie das Millionenprojekt bezahlt wird.

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