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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ökonomische Interessen stehen im Vordergrund

12.08.2020
Betrifft: „´Quadratisch, praktisch, charakterlos`“ (NWZ vom 31. Juli), und „Nabu sieht Bauvorhaben im Haarentorviertel mit Skepsis“ (NWZ vom 7. August)

Nach der überraschenden Pressemeldung zur Bebauung des Diakoniegrundstücks am Schützenweg, nach verständlichen heftigen Protesten der Bevölkerung und dem „Echo“ des Nabu, fehlt nur noch eine Betrachtung aus Sicht der künftigen Bewohner (...).

Wie stellen sich die allein an wirtschaftlichen Interessen zu messenden „Planer“ ein gesundes Wohnen dort am Kreuz zweier sehr umweltfeindlicher Verkehrsträger vor? Der Lärm der (...) A 28 wird bestenfalls bis in Höhen von drei Metern durch die Billigwände gedämpft (...). Und der Lärm der Bahn? Dort wird es nach unseren Gesetzen nie Schallschutzwände geben. (...) Wenn die Friesenbrücke Weener erst mal fertig ist, werden nicht nur schnellere/ lautere Personenzüge fahren, sondern zunehmend auch (Gefahr-) Güterzüge aus Rotterdam. (...) Genau das ist scheinbar der Grund für die „Planer“, auf’s Tempo zu drücken, damit sie schnell noch zu ihrem Geld kommen – Wohl und Gesundheit der späteren Bewohner interessiert doch nicht.

Christian Röhlig Oldenburg

Mit der (...) Quartiers-Rhetorik verschleiert die (...) Bebauungsplanung, dass (...) ökonomische Interessen im Vordergrund stehen und eine Bebauung vorgesehen ist, die von der üblichen Bebauung des Stadtviertels abweicht und keinesfalls im Interesse der Bürger des Viertels steht, die ihre Zufriedenheit mit diesem Viertel in der von der NWZdurchgeführten Befragung deutlich gemacht haben.

(...) Nach meinem Eindruck ist zu befürchten, dass die Oldenburger Politik die ihr per Gesetz zustehende Planungshoheit den privaten kommerziellen Interessen opfert, obwohl sie doch an einer Stadtentwicklung interessiert sein müsste, die die Zustimmung der Bevölkerung beinhaltet.

Es ist nicht zu akzeptieren, dass durch das private Planungsbüro entschieden werden darf, wer ihrer Meinung nach als Betroffener (...) zu einer Informationsveranstaltung eingeladen wird. Betroffen sind alle Bewohner des Schützenweges einschließlich der Nebenstraßen. Die lapidare Behauptung, 150 bis 180 neue Wohnungen (...) ließen sich problemlos in die vorhandene Verkehrsstruktur integrieren, ist per Augenschein als absurd zu erkennen. (...)

Thomas Glauche Oldenburg

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