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Bundeswehr investiert über 800 Millionen im Nordwesten
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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Bundeswehr investiert über 800 Millionen im Nordwesten

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Geteiltes Echo auf Pläne für Unterführung

22.08.2019

Ofenerdiek Der Verein Handel und Gewerbe Ofenerdiek (Hugo) spricht sich gegen eine Bahnunterführung „Am Stadtrand“ aus. Sie sei nicht erforderlich, urteilen der Vorsitzende Hilbert Schoe und dessen Stellvertreterin Sigrun Meyer. Im Gegenteil: Eine Unterführung würde den Stadtteil zerschneiden. Der Übergang bilde eine Sichtachse zwischen den beiden Seiten der Gleise, meint der Vorstand. „Wenn sechs Meter hohe Lärmschutzwände durchgehend ohne Bahnübergang durch Ofenerdiek führen, dann entsteht eine Grenze.“

Der Verein stellt sich damit gegen eine Forderung der Vorstände des Bürgervereins und der Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine. Deren Vertreter Bodo Gerdes und Ernst Dickmann (Bürgerverein) sowie Hermann Diercks (AGM) hatten in einem Gespräch mit der NWZ den Bau einer Unterführung als zwingend für die Weiterentwicklung des Stadtteils bezeichnet. Hintergrund sind Staus und Behinderungen für den Verkehr durch die Schließzeiten.

Lesen Sie hier das Pro „Höchste Zeit für Gespräche“.

Der Hugo-Vorstand teilt die Bewertung der Verkehrsprobleme nicht. „Es gibt zwar Staus während des Feierabendverkehrs“, sagt Schoe, „und die nerven auch“. Während des Tages und am Abend funktioniere der Verkehr über den Bahnübergang aber gut.

Der zum Teil zähe Verkehr während der Hauptverkehrszeiten im Bereich des Bahnübergangs ließe sich durch eine optimierte Verkehrsführung verbessern, sagen Hilbert Schoe und Sigrun Meyer.

Wichtig sind für „Hugo“ vor allem Linksabbiegerspuren auf der Weißenmoor Straße und auf der Straße „Am Stadtrand“. Auf der Weißenmoorstraße könne der Verkehr geradeaus weiterfließen, wenn Linksabbieger eine eigene Spur hätten, ist Schoe überzeugt. Und der Verkehr auf der Straße „Am Stadtrand“ werde derzeit blockiert durch Fahrzeuge, die links in die Straße „Am Alexanderhaus“ abbiegen wollten.

Lesen Sie hier das Contra „Zu kurz gedacht“.

Nachteile durch eine Unterführung hätten nach Einschätzung des „Hugo“ „alle Verkehrsteilnehmer außer dem Kfz-Verkehr“. Den Umweg, den zum Beispiel Bürger im Bereich Elritzenweg hätten, wenn der Übergang Karuschenweg entfällt, seien keinesfalls einfach zu tolerieren“.

Neben den Vorständen von Bürgerverein und AG Ofenerdieker Vereine hatten sich auch SPD und CDU in Ofenerdiek für eine Unterführung ausgesprochen. Die Stadtverwaltung sieht die Pläne dagegen kritisch. Verkehrsamtsleiter Bernd Müller fordert von der DB Netz einen „leistungsfähigen Bahnübergang“. Dies sei die angemessene Reaktion auf die Situation.

Die DB Netz hatte die Diskussion über den Verkehrsknotenpunkt in Ofenerdiek vor einigen Wochen neu belebt. Bahn-Manager Bernd Heuermann hatte erklärt, die DB Netz sei bereit, den höhengleichen Bahnübergang „Am Stadtrand“ nach Abschluss der Ertüchtigung der Stadtstrecke für den Güterverkehr vom Jade-Weser-Port zu beseitigen. Dies sei auch im Interesse der Bahn.

Ein SPD-Antrag, bei der DB Netz die Aufhebung des höhengleichen Bahnübergangs zu beantragen, ist im Verkehrsausschuss am Montagabend vertagt worden. Die Mitglieder des Bahnausschusses sollten hinzugeladen werden.

Verkehrsamtschef Müller kritisierte die Absicht der Bahn, den Übergang Ofenerdiek aus dem bevorstehenden Streckenausbau herauszulösen. Mit dem Verweis auf „irgendwann später“ stecke die Bahn „den Kopf in den Sand“.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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