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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Offene Türen im Oldenburger Tierheim

07.06.2017

Nordmoslesfehn Einblicke in ein kleines Paradies: Das Tierheim Oldenburg öffnete seine Tore und lud unter dem Motto „Wer hat noch nicht, wer will noch mal?“ alle neugierigen Tierfreunde ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Dabei konnten die Besucher bei drei kurzweiligen Touren die Bewohner des Tierheims kennenlernen. Als Stärkung zwischendurch wurden Getränke und Kuchen verkauft.

Die Touren über das Tierheim-Gelände waren so unterschiedlich wie die Bewohner. Unter dem Motto „Tierheim Zoo“ wurde den Besuchern die Artenvielfalt im Tierheim Oldenburg gezeigt, gespickt mit Informationen zur Tierpflege und den Gehegen. Und so ging es los zum Gehege „Alice im Wunderland“, in dem nicht nur weiße Kaninchen zu Hause sind, zu den Landschildkröten in „Tortuga Village“ oder ihren im Wasser lebenden Verwandten in „Waikiki Beach“. Das Kleintierhaus war der Treffpunkt für alle Nagetierfans, denn hier wohnen Meerschweinchen, Kaninchen, Chinchillas, Degus und Ratten. Außerdem leben drei Schafe im Tierheim und diese drei sind wohl auch die einzigen, die nicht vermittelt werden.

In der Taubenvoliere werden zurzeit zwei Jungtauben großgezogen, in einer anderen Voliere leben zwei Amazonenpapageien. Ewald und Helmuth sind zwei Raben, die aufgepäppelt und wieder ausgewildert werden sollen, und auch Streifenhörnchen Strudel und Goldfasan Donald finden im Tierheim ein (vorübergehendes) Zuhause.

Die meisten der Tiere sind Fundtiere, aber es werden auch immer wieder Tiere von Privatleuten abgegeben. Seit einiger Zeit steigt zudem die Zahl der Tiere aus amtlichen Beschlagnahmungen. Diese Tiere wurden zumeist in zu großer Zahl auf sehr kleinem Raum gehalten, so dass das Tierheim dann auf einen Schlag 60 Tauben oder 20 Katzen aufnehmen muss. Für solche Fälle wurde vor einiger Zeit das Gehege „Arche“ gebaut. In dem multifunktionalen Gehege können verschiedene Tiere möglichst artgerecht gehalten werden. „Wir sind sehr froh, den Komplex zu haben. Der hat uns schon ein paar Mal aus der Bredouille gerettet“, erzählt Tierpfleger Benjamin Heyer auf seiner Tour.

Bei der „Hunde-Runde“ dreht sich alles um den besten Freund des Menschen. Für die Vierbeiner ist im vergangenen Jahr ein ganz neues Gehege entstanden. Im „Dogsplace“ können die Tiere im Rudel leben und sich auf großem Raum frei bewegen. Wichtigster Mitarbeiter hier ist Bantu, ein Ridgeback-Mischling, der so etwas wie der „Sozialpädagoge unter den Hunden“ ist und auch schwer zu sozialisierende Hunde in den Rudelverband integrieren kann, erklärt der Leiter des Tierheims, Dominic Köppen.

Ein wichtiger Ort ist auch die Krankenstation, die man bei der Tour „Hinter den Kulissen“ erkunden kann. Hier werden kranke Tiere liebevoll gepflegt und verwöhnt, bis sie wieder zu ihren Artgenossen dürfen. „Ein Dampfbad für die Katzen, Liebe und ein bisschen Betüddeln ist oft die beste Medizin“, weiß Lisa Kopietz, die für die medizinische Betreuung der Tiere zuständig ist.

Doch allein mit Zeit und Liebe können die Tiere nicht gepflegt werden. Deswegen sind Spenden für das Tierheim immer willkommen und haben schon allerhand ermöglicht, wie zum Beispiel den Dogsplace oder das Kleintierhaus.


     www.tierheim-ol.de 

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