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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oft nah am Wasser gebaut

07.06.2016

Oldenburg „Wissen ist das Kind der Erfahrung“ – Dieses Da-Vinci-Zitat hat die Ingenieurberatung Bröggelhoff ganz bewusst zu ihrem Leitspruch auserkoren. Denn auf Erfahrung kann das Unternehmen bauen, das an diesem Mittwoch 25-jähriges Bestehen feiert. Der Name Bröggelhoff hat Klang in der Baubranche, bei Architekten und bei den Behörden, nicht zuletzt weil bundesweit herausragende Projekte umgesetzt wurden. Dazu zählen die beweglichen Notbrücken im Berliner Olympiastadion, die LzO-Filiale Schlossplatz und das Schlaue Haus, Hochwasserschutz in Emden und in Hitzacker sowie der Jade-Weser-Port. 43 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt das Unternehmen an den zwei Standorten Oldenburg und Emden.

„Wir setzen auf Teamwork“, erklären die beiden Geschäftsführer Dipl.-Ing. Wilfried Schmeling (56) und Dipl.-Ing. Edzard Wulf (52). Gegründet wurde die Firma 1991 in Oldenburg von Hans-Georg Bröggelhoff, 2002 kamen dann die heutigen Geschäftsführer als Gesellschafter mit ins Boot. 2013 zogen sich Bröggelhoff und Mitgesellschafter Karl Stehling zurück.

An den beiden größten Wasserbaustellen Deutschlands – dazu zählt u.a. die vierte ehemalige Marine-Einfahrt in Wilhelmshaven – sorgen die Bröggelhoff-Spezialisten mit der Bauüberwachung für die fachgerechte Ausführung.

„Unsere Palette ist noch breiter geworden“, erklären die beiden Ingenieure. Die Tragwerksplanung schließt Häfen, Schleusen und Sielbauwerke ebenso ein wie Industriebauten und Brücken. Aber auch Bauwerksprüfungen und Gutachten mit Beweissicherung stehen in ihren Auftragsbüchern. „Wir haben 15 Schwimmbäder in Norddeutschland untersucht“, berichten sie.

Wulf und Schmeling sind keine Aufschneider. Dass sie im Herzen von Hamburg die Fischtreppen am Schwanenteich gemacht haben, erklären sie eher im Nebensatz. „Das sieht keiner, und das ist Absicht“, erklärt Wilfried Schmeling. „Es sollte so aussehen, als wäre das schon immer so gewesen.“

Die Betonbauten der 60er- und 70er-Jahre kommen in die Jahre. Abriss oder Sanierung ist häufig die Frage. Als Gutachter und Beweissicherer kennt Edzard Wulf die Schwachstellen und weiß, wo er suchen muss. Er kennt aber ebenso die Schutz- und Instandsetzungsmöglichkeiten. „Beton ist eben nicht – wie gedacht – aus sich selbst heraus ein Jahrhundertbaustoff“, sagt er, „besonders die Fassaden altern am schnellsten.“

Zu der breiter gewordenen Palette gehört häufig auch die energetische Sanierung dieser Gebäude, etwa bei Schulbauten aus jener Zeit. „Wir gehen davon aus, dass unsere Palette noch weiter wächst“, sagen die beiden Geschäftsführer. Neue Projekte gibt es auch aus den Niederlanden.

Zur Geburtstagsfeier erwarten sie 200 Gäste, auch Unternehmensgründer Hans-Georg Bröggelhoff spricht ein Grußwort. Er hatte sich früh nach guten Nachfolgern umgeschaut. Jetzt kann er ihnen zum Erfolg gratulieren.

Sabine Schicke
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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