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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

An der Elsflether Straße kommt man sich ins Gehege

10.07.2018

Ohmstede Ländlich ist es hier – eine beliebte Strecke für Radtouren. Aber auch gefährlich. Denn man kann sich ganz schön ins Gehege kommen. „An der Elsflether Straße ist der Radweg mehr als schmal“, kritisiert Marion de Vries. Sie gehört zu den Oldenburgerinnen und Oldenburgern, die der NWZ Hinweise auf verbesserungswürdige Radwege gemeldet haben.

Die Lage

Diesmal geht es um die Elsflether Straße. Sie führt aus der Stadt raus in Richtung Klein Bornhorst und dann durch die Bornhorster Wiesen in die Wesermarsch. Ab Klein-Bornhorst in Richtung stadtauswärts werden Radfahrer und Fußgänger von der Straße gelenkt. Sie können dann über den Fliehweg (zu den Bornhorster Seen) und „Achterhöfen“ in die Wesermarsch kommen. Stadteinwärts allerdings gibt es nur an der westlichen Straßenseite einen Rad-Fußweg. Der wird durch einen Grünstreifen und Leitpfosten zur Fahrbahn hin begrenzt.

Die Problematik

Mit dieser Strecke und ihren Gefahren kennt sich Regina van Freeden aus. Die Oldenburgerin beschreibt in ihrer Mail an die NWZ die Problematik so: „An der Elsflether Straße findet auf dem relativ schmalen Radweg regelmäßig Begegnungsverkehr statt, da der Radweg für beide Richtungen ausgelegt ist. Die Leitpfähle ragen nach deren Reinigung immer wieder in den Radweg hinein. Wir wohnen in Klein Bornhorst zwar noch in der Stadt Oldenburg, aber bei uns fährt lediglich circa viermal am Tag der Überlandbus der Deutschen Bahn. Durch die VWG werden wir leider schon seit etlichen Jahren nicht mehr bedient. Somit sind die Schulkinder täglich auf diesen Radweg angewiesen. Ältere Anwohner meiden es, mit dem Fahrrad diesen Radweg zu benutzen, da sie sich bei eventuellen Begegnungsverkehr sehr unsicher fühlen.“

Neben der extremen Enge kritisiert Marion de Vries noch andere Aspekte an dieser Straße. Sie schreibt: „Zwar wurde die alte Brücke erneuert und somit auch der Radweg, aber nur der Teil, der über die Brücke führt; der Rest des Radweges ist nicht verbreitert worden. Es sind zudem tiefe Schlaglöcher in dem Radweg vorhanden. Die Straßenreinigung lässt auch sehr zu wünschen übrig, meistens ist der Radweg auf der Brücke ziemlich zugewuchert. Im Winter ist hier bei Schneefall ein Befahren absolut unmöglich, da nichts gestreut wird, bleibt nur der Ausweg auf die Elsflether Straße.“

Große Lösung

Diese Hinweise zur Problematik hat die NWZ an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Laut Stadtsprecher Reinhard Schenke ist der Zustand des Radweges auch für die Stadt durchaus ein Thema, und es werde bereits nach einer verbesserten Situation geschaut. Die „Große Lösung“ wäre ein Ausbau der Straße. „Das ist derzeit aber nicht in Sicht“, verweist Schenke darauf, dass die Stadt aktuell mit Straßenbauprojekten mehr als gut ausgelastet sei – Beispiele: Auguststraße, Wehdestraße, Hochheider Weg.

Kleine Lösung

Die „Kleine Lösung“ erklärt der Stadtsprecher so: „Wir hatten schon eine Begehung und haben festgestellt, dass zumindest von der Butjadinger Straße bis zur Rennplatzstraße die Möglichkeit besteht, die Nebenanlage breiter zu machen – etwa 1,80 Meter. Bäume könnten dann erhalten bleiben. Wir prüfen derzeit, ob wir dieses Projekt angehen.“

Noch keine Lösung

Von der Rennplatzstraße bis zur Stadtgrenze werde es dann leider erheblich schwieriger, sagt Reinhard Schenke. Dafür werde ein umfassendes Sanierungskonzept gebraucht. „Nach einer ersten Einschätzung wäre dies sehr zeitaufwendig und wohl auch recht kostspielig. Insofern ist es aktuell leider nicht realistisch, dass sich dort die Situation für Radfahrer schnell verbessern lässt.“

Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108

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