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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Olantis bekommt zwei 50-Meter-Bahnen

24.08.2005

OLDENBURG 850 000 Euro stehen im Haushalt bereit. Die Anlage ist bereits im Februar fertig.

von thomas husmann OLDENBURG - Der Startschuss ist gefallen: Aus dem Trampelpfad auf der Lazaruswiese entlang der Mühlenhunte wird ein Wegestern und aus dem Fluss ein Naturbad.

Zwar signalisieren zurzeit nur ein paar unter der Autobahn abgekippte Lastwagenladungen Füllsand, dass sich gegenüber dem Olantis-Huntebad etwas tut, „doch das wird sich spätestens im Oktober grundlegend ändern“, prophezeit Carl-Stephan Matti, Leiter des Eigenbetriebs Städtische Bäder. Dann herrschen Maschinen und Bauarbeiter über das Areal, aus dem bereits bis Januar/Februar ein Naturbad geformt werden sein soll. Die Bauanträge sind gestellt, die 850 000 Euro, die der Ausbau kostet, stehen bereit.

Und Matti hält eine Überraschung bereit: „In das Bad werden zwei 50-Meter-Bahnen integriert, mit Startblöcken und Wendemöglichkeit.“ Begrenzt werden die Bahnen durch einen Stich- und den Erschließungssteg. Über letzteren ist die Insel zu erreichen, die nach dem Ausbau des Umleiters für die Mühlenhunte entstanden sein wird. „Die Schwimmer werden das Gefühl haben, bis in die Innenstadt schwimmen zu können. Wo gibt es das sonst in Deutschland?“, fragt Matti, der sich freut, eine Alternative zum Schwimmen im gechlorten Wasser anbieten zu können.

Die terrassenartig angelegte Insel wird zum Paradies für Sonnenanbeter, hofft der Bäderchef. 5100 Quadratmeter Liegefläche stehen den Gästen des Olantis-Huntebades in der kommenden Freibadsaison zur Verfügung. Die Terrasse steigt bis auf eine Höhe von fünf Meter über dem Geländeniveau Richtung Osten an und dient auch als Lärmschutzwall für die Anlieger.

Das Flussbad selbst bietet eine Wasserfläche von 2400 Quadratmeter und ist maximal 2,10 Meter tief. Das Wasser stammt aus der Mühlenhunte. Es wird über ein Filtersystem gereinigt in das Bad eingeleitet.

Zuständig für die Planung ist das Ingenieurbüro Polyplan mit Büros in Bremen und Hannover. „Unser Unternehmen garantiert, dass der Filter mindestens 20 Jahre funktioniert“, verspricht Heiko Frehse von Polyplan.

Zunächst wird die Umleitung der Mühlenhunte in Angriff genommen. Mit dem Bodenaushub (ca. 3800 Kubikmeter) wird die Inselterrasse aufgeschüttet. Auf den Boden des Umleiters kommt eine 1,40 Meter starke Schicht aus gebrochenem Mineralgestein.

„Glasklares Wasser darf man aber nicht erwarten“, schränkt Frehse allzu hohe Erwartungen ein. Bis zum Grund dürfte man aber schauen können, auch wenn das Wasser leicht gelblich gefärbt ist.

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