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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Brückenabschluss für 3. Mai geplant

20.04.2019

Oldenburg Die Brücke ist gebaut, die Baustelle fast verschwunden: Der Verkehr auf der A 293 über der Alexanderstraße fließt wieder – in Bezug auf die beiden Abfahrten allerdings bis zum 3. Mai noch mit Einschränkungen. Außerdem werden nach Ostern die Reinigungsarbeiten an den mit Graffiti beschmierten Lärmschutzwänden an der Brückensüdseite zur Innenstadt noch zum Abschluss gebracht. Dafür wird abschnittsweise der Hauptfahrstreifen in diesem Bereich (Richtung Etzhorn) ebenfalls bis zum 3. Mai benötigt und der Verkehr nach Ostern an dieser Stelle noch einmal einspurig geführt. Das kündigte Frank Zielesny von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an.

Komplett freigegeben ist seit Donnerstag auch der Verkehr auf der Alexanderstraße einschließlich der beiden Autobahnauffahrten, so die Landesbehörde.

10,1 Millionen Euro

Beim Start der Arbeiten für den Brückenneubau war der Abschluss noch für Ende 2018 geplant gewesen. Vor allem wegen der Witterung, der Planung der beauftragten Arge und einer Erweiterung des Auftrags seien die Arbeiten – vor allem für die Rampenbeläge – aber auf März/April verschoben worden. Zielesny sagte: „Wenn es zu kalt und nass ist, kann man keinen Asphalt einbauen.“

Auch das alte Pflaster unter der Brücke sei auf Wunsch der Stadt zusätzlich noch auf den neuesten Stand gebracht worden, unter anderem mit breiteren Rad- und Fußwegen und Blindenleitsteinen.

Die Rampen (die Auf- und Abfahrten) erforderten zudem einen höheren Aufwand als angenommen, weil sich die unterste der drei Asphaltschichten im Laufe der Jahre weitgehend zersetzt habe und nicht mehr trage, so Zielesny.

Weitere Brücken folgen

Dass auf der fünf Kilometer langen Baustellenstrecke nicht stärker abschnittsweise gearbeitet werden konnte, liege vor allem an der Kurvigkeit der Strecke in diesem Bereich mit ihren Profilanforderungen bei einem Höhenunterschied von einem Meter sowie der dichten Anschlussstellenfolge. Dadurch habe es außer zwischen Nadorst und Etzhorn sowie vor dem Dreieck West keine Überleitungsmöglichkeiten für Lkw gegeben. Zielesny: „Zwischen Oldenburg und Hatten hätten wir das anders lösen können.“

Für den Brückenbau der Arge aus Fritz Spieker (Oldenburg) und Matthäi (Verden) hat das Land 10,2 Millionen veranschlagt (heutige Kosten 10,1 Millionen Euro). Davon hat die Brücke selbst 7,8 Millionen Euro gekostet, hinzu kommen vor allem die Kosten bei Mietunternehmen für die Stauwarnanlage von 960 000 Euro und 1,1 Millionen Euro für die Verkehrssicherung (Miete u.a. von Baken, Schildern, Betongleitwänden und Befestigungen).

Im Autobahnbereich der Stadt sollte es damit erstmal deutlich ruhiger werden. Nächste Großmaßnahme – ebenfalls aus Traglastgründen – ist der Ersatz der Huntebrücke voraussichtlich ab 2021, verbunden mit der zeitgleichen Erneuerung der benachbarten Brücke über die Holler Landstraße (Hafen).

Bereits in der Prüfung sind die Brücken auf der A 28 zwischen Cloppenburger Straße und Dreieck West – ebenfalls wegen der Folgen „der stetig erhöhten Verkehrs- und Achslasten“, so Zielesny. Das Ergebnis steht noch aus. Mögliche – und wahrscheinliche – Arbeiten sollen in diesem Bereich aber erst nach dem Abschluss an Huntebrücke und Brücke an der Holler Landstraße starten. „Das Thema wird uns in Oldenburg noch Jahrzehnte beschäftigen“, vermutet Zielesny.

Zuständig ist dafür dann nicht mehr der Geschäftsbereich Oldenburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Kaiserstraße). Denn der Bund zieht den Autobahnbereich derzeit mit dem Aufbau der „Autobahn GmbH des Bundes“ komplett an sich. Die neue Bundes-Gesellschaft übernimmt ab 2021 Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Deutschland. Alle anderen Aufgaben bleiben bei den Landesstraßenbaubehörden. Einige ihrer Mitarbeiter – auch aus Oldenburg – werden aber wohl für die neue Gesellschaft des Bundes tätig werden – und damit weiter von hier aus für die hiesigen Autobahnen zuständig sein.


Mehr Infos unter   www.strassenbau.niedersachsen.de 
Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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