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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburg wächst – der Müllberg schrumpft

13.03.2019

Oldenburg Die Oldenburger haben im vergangen Jahr weniger Müll produziert als im Jahr davor – und das obwohl die Einwohnerzahl wieder einmal angestiegen ist. Das zeigt die aktuelle Abfallstatistik, die die Stadt und der Abfallwirtschaftsbetrieb AWB veröffentlicht haben.

Demnach wurden an den Annahmestellen der Stadt 65 013 Tonnen Abfall gesammelt. Hinzu kamen die Mengen an Altpapier, Altglas sowie Werstoffen in gelben Säcken oder Tonnen, die von privaten Unternehmen gesammelt werden. Zusammen ergibt das einen 87 180 Tonnen schweren Müllberg. Das sind aber immerhin 828 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Und das obwohl laut Statistik im vergangenen Jahr 2151 mehr Einwohner gezählt wurden als noch 2017. Umgerechnet pro Kopf sank die gesammelte Abfallmenge damit von 527 auf 515 Kilogramm.

Ob der Rückgang aber mit einem veränderten Entsorgungsverhalten zusammenhängt, davon ist nicht unbedingt auszugehen. Beim AWB hält man vielmehr den Einfluss des trockenen, heißen Sommers für mitentscheidend für die jüngsten Zahlen.

Denn wie viele Gartenbesitzer sich erinnern dürften, mussten sie 2018 deutlich seltener den Rasenmäher anschmeißen. Gras und andere Pflanzen hatten das Wachstum nahezu eingestellt oder deutlich reduziert. Das zeigt sich bei den Garten- und Grünabfällen. Mit 9731 Tonnen wurden erstmals seit Jahren weniger als 10 000 Tonnen gesammelt, 647 Tonnen weniger als im Vorjahr.

Zwar stieg die gesammelte Menge in den Biotonnen um 497 Tonnen, weil ihre freien Kapazitäten mit dem gefüllt wurden, was sonst zur Wertstoffannahmestelle gebracht worden wäre, vermutet der AWB. Dafür gab es wiederum einen Rückgang beim Restmüll um 438 Tonnen. In den schwarzen Tonnen entsorgen sonst viele die Gartenabfälle, die nicht mehr in die grüne Tonne passen, so der AWB. Das war im vergangenen Jahr seltener nötig, weil es weniger Gartenabfälle gab.

Einen weiteren Einfluss hatte das Wetter offenbar beim Holz (5705 Tonnen, gestiegen um 502 Tonnen). Der AWB geht wegen des guten Wetters von erhöhter Renovierungs- und Heimwerkertätigkeiten. Das zeige auch ein Anstieg beim Sperrmüll.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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