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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Mehrheit spricht sich gegen Umweltzone in Oldenburg aus

27.01.2018

Oldenburg Für die Entscheidung des Rates, in Oldenburg den ersten Schritt in Richtung grüne Umweltzone zu gehen, gibt es ordentlich Gegenwind. So spricht sich bei einer Umfrage auf NWZonline eine deutliche Mehrheit gegen eine solche Maßnahme aus.

Von den mehr als 2600 Internetnutzern, die sich bis zum Freitag beteiligten, votierten 58 Prozent gegen die Einführung einer Umweltzone. 35 Prozent der Teilnehmer halten das für eine gute Idee. Sieben Prozent sind unentschlossen.

Zu bedenken ist bei dieser Abstimmung, dass auch in den angrenzenden Landkreisen das Thema Umweltzone intensiv diskutiert wurde. Die dortigen Lokalausgaben der NWZ luden ebenfalls dazu ein, sich an der Umfrage zu beteiligen. Im Ergebnis dürfte sich daher auch die Sorge vieler Pendler und Dienstleister von außerhalb widerspiegeln, dass sie ihre Arbeitsplätze oder Kunden in Oldenburg künftig nicht mehr direkt anfahren können.

Diese Bedenken gibt es allerdings auch innerhalb der Stadtgrenzen. „Wir haben hier zahlreiche Geschäftsleute, die ihre Waren ausliefern müssen oder deren Kunden große Dieselfahrzeuge fahren“, sagt Jürgen König, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Die Nadorster“, gegenüber der NWZ. Er selbst ist Inhaber des Handwerker-Fachgeschäfts Willers an der Nadorster Straße und sieht große Probleme, wenn es zu Fahrverboten für gewisse Fahrzeuge kommen sollte. „Wir brauchen die Mobilität hier in der Straße.“

Kritisch gegenüber Fahrverboten äußert sich ebenfalls die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK). Sie würden „der Stellung Oldenburgs als Oberzentrum Schaden zufügen“, heißt es in einer Stellungnahme von Geschäftsführer Felix Jahn. Einer grünen Umweltzone könne man nur etwas abgewinnen wenn sie dazu beitrage, noch restriktivere Maßnahmen zu verhindern. Eine blaue Zone oder generelle Dieselfahrverbote könnten gravierende Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Stadt haben. „Ein solches Szenario müssen wir verhindern.“

Grundsätzlich begrüßt die IHK die weiteren Initiativen der Stadt, die Emissionswerte zu senken. „Die Fortschreibung des Luftreinhalteplans enthält viele gute Maßnahmen“, so Jahn.

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Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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