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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ärger Um Wandel In Oldenburg: Der Neubau startet – alte Herberge steht vor dem Abriss

20.04.2018

Oldenburg Rund 100 Tiefbohrungen haben die Arbeiter schon gesetzt. In den nächsten Tagen kommt die Betonplatte. Die Gründungsarbeiten seien abgeschlossen; für kommenden Dienstag sei der offizielle Erste Spatenstich geplant, kündigt Rainer Zietlow, Leiter Marketing und Vertrieb bei der GSG, an. Die Wohnungsbaugesellschaft errichtet bis Herbst 2019 für das Deutsche Jugendherbergswerk die neue Oldenburger Jugendherberge.

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Debatte bitte beenden

Während der Neubau der Jugendherberge auf viel Zuspruch stößt, hat die Frage nach der Zukunft des derzeitigen Areals eine heftige Debatte ausgelöst.

Vor allem bei der Frage nach dem Haus der Jugend neben der Jugendherberge geht der Riss quer durch die Fraktionen. SPD und CDU hatten im vergangenen September im Bauausschuss mehrheitlich beschlossen, das Haus der Jugend samt Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit zu verlagern und das Areal unter anderem für den Bau einer Kindertagesstätte, einer Begegnungsstätte, einer Außenstelle der Grundschule Röwekamp und von Wohnungen zu nutzen.

Viele Nutzungsideen

Unter anderem Grüne und Linke sowie Teile der beiden großen Fraktionen können sich mit dem Abriss nicht anfreunden. Sie wollen vor allem am Haus der Jugend festhalten und haben weitere Ideen für die Nutzung der Gebäude.

Im Jugendhilfeausschuss ist die Kritik am Mittwoch wieder unvermindert aufgeflammt. Anlass sind die Gespräche zwischen Vertretern des Stadtjugendrings, der Verwaltung und des Architekten über Umbauarbeiten am Artillerieweg. Dort sei derzeit die einzige Möglichkeit, den Stadtjugendring anzusiedeln, betonte Dezernentin Dagmar Sachse. Die angegliederte VHS Jugendwerkstatt (Hauswirtschaft) soll an den Pophankenweg.

Die beiden neuen Standorte hatten bereits in der Vergangenheit Kritik ausgelöst, unter anderem wegen der Anbindung und der Größe des Außenareals.

Bürgermeisterin Christine Wolf (Grüne) brachte am Mittwoch die Schule am Bürgerbusch ins Gespräch. Das Gebäude stehe nach dem geplanten Aus der Förderschule zur Verfügung.

Für diese Räume gebe es bereits Nutzungsplane, erwiderte die Dezernentin schon leicht gereizt. Unter anderem Schulen seien dringend auf zusätzliche Räume aus.

„Nicht ergebnisoffen“

Franz Norrenbrock (WFO/LKR) wunderte sich über die konkreten Schritte der Verwaltung zum Umzug. „Wir haben noch gar nicht beschlossen, wie es an der Von-Finckh-Straße weitergeht“, ärgerte sich der Ratsherr; er sehe keine Eile. „Das Haus ist doch noch da und gut.“

Jan-Martin Meyer (Piraten) warf der Verwaltung vor, sie habe einen ergebnisoffenen runden Tisch versprochen, arbeite aber auf eine konkrete Lösung hin, „auf ihre Lösung“. Dezernentin Sachse widersprach: „Es gibt einen Mehrheitsbeschluss, nach dem das Gelände entwickelt werden soll. Das Bauamt hat den Auftrag, ein Nutzungskonzept zu entwickeln.“ Im Bauausschuss würden konkretere Pläne vorgestellt.

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Das Domizil am Artillerieweg biete eine „multifunktionale Nutzung“, erläutert die Verwaltung. Zudem könnte dort auch eine große Lagerhalle in Beschlag genommen werden für Materialien, die derzeit in den Räumen an der Von-Finckh-Straße etliche Quadratmeter belegen.

Frederic Peters hatte für den Stadtjugendring bereits in der Einwohnerfragestunde die Schule am Bürgerbusch als mögliches neues Quartier angesprochen – und eine entsprechende Antwort des Dezernentin erhalten.

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Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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