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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Glückliche Hunde trotz Leine?

15.04.2019

Oldenburg /Ammerland Wenn Herrchen oder Frauchen zuhause die Leine holen, wedelt der Hund erwartungsvoll mit dem Schwanz. Denn bei dem Anblick weiß das Tier, dass es gleich vor die Tür geht, zum Gassigehen oder Spielen.

Und das geht am besten, wenn man sich frei bewegen kann. Seit dem 1. April gilt jedoch die Leinenpflicht in Wäldern und der freien Landschaft zum Schutz der Wildtiere, die ihren Nachwuchs aufziehen. Die völlig freie Bewegung fällt für die Vierbeiner erstmal weg – bis zum 15. Juli.

Ein notwendiges Übel?

Was bedeutet diese Einschränkung für den Hund? Gibt es Möglichkeiten, den treuen Begleiter auch an der Leine so zu bespaßen, dass er auf seine Kosten kommt, oder sind die Wochen bis zum Ende der Leinenpflicht ein notwendiges Übel, das Bello, Rex und Co über sich ergehen lassen müssen?

Die NWZ war beim Hundesportverein Oldenburg-Wildenloh und hat mit Experten über die Leinenpflicht gesprochen. „Ein Hund, der sozial an seinen Halter gebunden und gut erzogen ist, hat kein Problem mit der Leine“, sagt Hundetrainer Konrad Sextro gleich zu Beginn des Treffens. Denn zum einen sei die Leine für den Hund ein positives Signal, das für einen Ausflug und Bewegung stehe. Außerdem sei die Leine bei richtiger Konditionierung für den Hund ein Ausdruck der Bindung zum Herrchen und werde deshalb als positiv empfunden, erklärt der Hundetrainer.

Haben kein Problem mit Leinen: (von links): Vereinsvorsitzende Melanie Eckartsberg mit Hündin Maya und Hundetrainer Konrad Sextro mit Münsterländerin Coco BILD: W. A. Meyer

Der Hundesportverein Oldenburg-Wildenloh

Der Hundesportverein zählt mit mehr als 200 Mitgliedern zu den größten im Weser-Ems-Gebiet.

Angeboten werden neben allgemeinen Trainingseinheiten zur Grundlagenfestigung und den Gehorsamsregeln auch der Erwerb des Hundeführerscheins und ein Begleithundetraining.

Der Verein bietet auch eine Jugendgruppe (donnerstags, 17 bis 18.30 Uhr) und eine Seniorengruppe (mittwochs, 15 bis 16.30 Uhr) an.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, mit den Hunden die Sportarten Agility, Flyball und Obedience sowie den Turnierhundesport zu trainieren.

Das Vereinsgelände befindet sich am Kavallerieweg in Oldenburg, direkt an der Grenze zur Gemeinde Edewecht.

Weitere Infos unter www.hundesportverein-oldenburg.com

„Die Freiheit ist dem Hund eigentlich gar nicht so wichtig. Er ist ja vom Menschen domestiziert worden und hängt an seinem Herrchen“, sagt Sextro. Würden Hunde beim Gassigehen an der Leine ziehen, habe das eher etwas mit dem allgemeinen Lauftempo zu tun als mit dem Wunsch, loszurennen und sich auszupowern. „Genau so, wie manche Menschen lieber langsam schlendern, während andere schnell gehen, ist das auch bei Hunden. Wenn es denen zu langsam geht, ziehen sie an der Leine.“

Viel wichtiger sei hingegen, dass Herrchen und Frauchen eine persönliche Bindung zum Hund aufbauen, in der die Entwicklung des Tieres im Vordergrund stehe. „Das geht am besten, wenn man mit dem Hund spielt“, berichtet Sextro weiter. Und das funktioniere auch mit Leine wunderbar.

„Bei kleinen Hunden kann man zum Beispiel den Hund auf seinen Namen konditionieren, so dass er weiß, wann er angesprochen ist.“ Das funktioniere, indem mindestens zwei Personen den Hund abwechselnd zu sich rufen und belohnen, wenn er kommt.

Kopfrechnen für den Hund

Für ältere Tiere empfiehlt Sextro Suchspiele, bei denen der Hund ein Spielzeug finden muss. „Man beginnt mit einfachen Verstecken und steigert sich den Fähigkeiten des Hundes entsprechend“, erklärt der Trainer. Damit fordere man den Hund nicht nur körperlich sondern auch mental. Die Suche sei für den Hund dann das, was für den Menschen eine Kopfrechenaufgabe sei.

Ganz wichtig dabei: „Der Hund braucht ein Erfolgserlebnis.“ Und auch das Stöckchenspiel funktioniere trotz Leine, wenn die lang genug sei, berichtet Sextro.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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