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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Angebot Zum Bau Einer Unterführung: Stadt traut Bahn in Ofenerdiek nicht über den Weg

19.08.2019

Oldenburg Die Stadtverwaltung fordert von der Bahn Nachbesserungen für den Bahnübergang „Am Stadtrand“ in Ofenerdiek. Die DB Netz könne sich nicht aus der Verantwortung stehlen für die Konsequenzen aus dem Ausbau der Stadtstrecke.

Das Angebot, nach dem angekündigten Ausbau der Bahngleise Richtung Rastede den Bahnübergang Ofenerdiek „irgendwann“ in Angriff zu nehmen, sei keine Lösung, erklärte Verkehrsamtsleiter Bernd Müller.

Konkret fordert die Stadt Nachbesserungen für einen leistungsfähigeren Bahnübergang. Es gehe um die Wartezeiten; wenn die Wartezeiten an der Bahnschranke für Fußgänger, Radfahrer und Autos und Busse zu lang würden, „ist das für die Verkehrsteilnehmer sehr unangenehm“, so die Stadt.

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Diese Erfahrung machten derzeit die Verkehrsteilnehmer in Rastede. Dort sei der Bahnübergang Raiffeisenstraße nach den Vorstellungen der DB umgebaut worden. Die Verkehrsteilnehmer seien mit den Wartezeiten „sehr unzufrieden“. Derzeit gebe es dort „große Probleme“ um die Finanzierung. Die Gemeinde habe sich offenbar auf das Versprechen der DB eingelassen, man könne ja später den Bahnübergang beseitigen – „wie jetzt in Ofenerdiek“.

Genau dies müsse in Ofenerdiek vermieden werden. Die Stadt habe im Erörterungsverfahren darauf hingewiesen und eine entsprechende Simulationen der Schließvorgänge verlangt. Dieser Forderung sei die DB nicht nachgekommen. Sie habe den Bahnübergang „einfach aus der Planfeststellung getilgt“.

Beim Bau einer Unterführung für den Bahnübergang „Am Stadtrand“, wie sie zum Beispiel die Ofenerdieker Vereine fordern, müssten Probleme bei der Anbindung von zuführenden Straßen gelöst werden, macht Verkehrsamtschef Müller deutlich.

Unmittelbar neben dem Bahnübergang befänden sich  die Einmündung Am Alexanderhaus in die Straße Am Stadtrand mit starken Abbiegeverkehren  die signalisierte Kreuzung Am Stadtrand/Bardieksweg/Weißenmoorstr./Ofenerdieker Straße.

Diese Knotenpunkte müssten im Falle einer Eisenbahnunterführung neu geplant und für künftige Verkehrsströme ausgelegt und umgebaut werden. Die Verkehrsmengen würden ansteigen, da auch der Verkehr vom Bahnübergang Karuschenweg mit aufgenommen werden müsste; dieser würde geschlossen. Für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und Radfahrer sei eine Bahnunterführung hinderlich (Umwege und Höhenunterschied). Zustimmung vom Behindertenbeirat im Hinblick auf die Barrierefreiheit gibt es noch nicht.

Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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