• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Arbeitslosenquote sinkt auch im Dezember

04.01.2018

Oldenburg Am Hauptsitz der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg freute man sich am Mittwoch über einen geringen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Ein Plus von nur 17 000 gilt für einen Schlecht-Wetter-Monat wie Dezember als Erfolg. Doch das kann Oldenburg toppen. Denn der hiesige Arbeitsmarktreport weist sogar einen Rückgang der Arbeitslosen im vergangenen Monat aus.

6209 Menschen waren im Dezember 2017 arbeitslos gemeldet. Das waren 103 Personen weniger als noch im Monat davor. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres waren sogar 162 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von November auf Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent zurückgegangen. Im Dezember 2017 lag die Quote noch bei 7 Prozent.

Grafik: So hat sich die Arbeitslosigkeit in Oldenburg entwickelt

Der neue „Geschäftsführer operativ“ der Agentur für Arbeit Oldenburg/Wilhelmshaven, Kristjan Messing, kann somit eine „leicht positive Entwicklung“ vermelden. Auffällig sei zuletzt, dass die Zahl der Arbeitslosmeldungen aus einer Beschäftigung heraus zurückgegangen war. „Die Betriebe haben ein großes Interesse daran, ihre Fachkräfte zu halten“, folgert Messing.

Weiterhin positiv aufgefallen ist ihm ein Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen. Von ihnen wurden im Dezember 48 weniger als im Vormonat und sogar 173 weniger als im Dezember des Vorjahres arbeitslos gemeldet. Diese Gruppe zu qualifizieren und in Arbeit zu bringen, sei „ein schwieriges Geschäft. Aber es gibt Bewegung“, sagt Messing.

Weiterhin ein schwer vorherzusehender Faktor ist die Gruppe der Geflüchteten, die sich unter den ausländischen Arbeitslosen wiederfinden. Zwar ist deren Zahl gegenüber November 2017 nun um 65 gesunken. „Dafür ist die Zahl der Arbeitssuchenden um 42 gestiegen“, sagt Messing. Dabei handelt es sich um Personen, die derzeit in verschiedenen Maßnahmen der Arbeitsagentur zu finden sind und die deshalb nicht als arbeitslos gelistet werden. 12641 Menschen betrifft das. Darunter sind eben auch viele Flüchtlinge.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2017 spricht Messing von einer „weiter positiven Entwicklung in der Stadt“. Sowohl Bevölkerung als auch die Beschäftigung seien gewachsen. Hervorzuheben sei der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse.

Damit der entsprechende Nachwuchs auch bereitsteht, weist Messing explizit darauf hin, dass derzeit die Hochphase der Azubi-Auswahl ansteht. Junge Menschen, die eine Ausbildung anstreben, sollten sich daher nun schnell bewerben oder zur Beratung die Arbeitsagentur aufsuchen „und keine Zeit verlieren“. Wer offen und flexibel sei, habe derzeit in „fast allen Bereichen“ gute Chancen.
 Elterntag: Am Samstag, 20. Januar, lädt die Arbeitsagentur von 10 bis 15 Uhr zum Elterntag ins Berufsinformationszentrum am Stau 70 ein. Angehende Azubis und ihre Eltern können hier gemeinsam mit möglichen Ausbildern aus verschiedenen Branchen ins Gespräch kommen.