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SPD-Vorstand will Thilo Sarrazin ausschließen
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Aktualisiert vor 31 Minuten.

Umstrittener Bestsellerautor
SPD-Vorstand will Thilo Sarrazin ausschließen

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ab heute kann’s laut werden

13.01.2018

Oldenburg Die Deutsche Bahn kündigt umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Oldenburg und Rastede an. Ab diesem Wochenende werden bis Ende April Arbeiter samstags ab fünf Uhr bis sonntags 24 Uhr das Gleisbett erneuern. Auch montags bis freitags werden Zugpausen für die Bauarbeiten genutzt, teilte die Bahn am Donnerstag auf Nachfrage mit. Ruhestörende Geräusche ließen sich trotz lärmgedämpfter Maschinen leider nicht immer verhindern.

Zum Auftakt an diesem Samstag werden stellenweise Sträucher und Gebüsch entfernt, teilt die Bahn mit. Zudem würden Abschnitte punktuell auf Kampfmittel hin untersucht. Betroffen sind Bereiche südlich der Fußgängerunterführung „Nedderend“ sowie in Höhe Großmarkthalle und am Bahnübergang „Am Strehl“. Der Zugverkehr ist eingeschränkt, die Bahn weicht auf Ersatzbusse aus.

Bis Ende April werden provisorische Kunststoffrohre für Kabel neben die Gleise gelegt. Zudem würden Kabelquerungen unter den Gleisen gebohrt, Kabel eingezogen und Signalmasten errichtet. Alle Arbeiten würden „in der Regel vom Gleis aus durchgeführt“.

Hintergrund ist nach Mitteilung der Bahn die anstehende Erneuerung des Gleisbetts. Schienen, Schwellen und Schotter auf einer Strecke von sieben Kilometern müssten ersetzt werden.

Einspuriger Verkehr

Um eine Streckensperrung während der Gleisbett-Erneuerung zu vermeiden, werde der Verkehr in diesem Zeitraum zum Teil einspurig geführt. Dafür sei ein so genannter Gleiswechselbetrieb erforderlich, teilt die Bahn weiter mit.

Mit dem Gleiswechselbetrieb können beide Gleise jeweils in beide Fahrtrichtungen mit vollständiger technischer Sicherung befahren werden. Damit sei gewährleistet, dass bei Sperrungen beide Gleise in beide Richtungen zur Verfügung stehen. Im ehemaligen Bahnhof Ofenerdiek entstehen vorübergehend Bauweichen für den Gleiswechsel der Züge. Die Arbeiten für den Gleiswechselbetrieb – Kabelrohre und Signaltechnik – beginnen an diesem Wochenende.

Der Rechtsanwalt und frühere Grünen-Ratsherr Armin Frühauf, der die Interessen von Bahnanliegern vertritt, kritisiert die Pläne der Bahn. In einem Schreiben an das Eisenbahnbundesamt fordert Frühauf, die Arbeiten müssten vom Eisenbahnbundesamt genehmigt werden. Die Bahn dagegen steht auf dem Standpunkt, der Gleiswechselbetrieb werde vom vorhandenen Baurecht für die Strecke Oldenburg – Wilhelmshaven abgedeckt.

Beweissicherung

Bereits kurz vor Weihnachten hatte eine Firma im Auftrag der Bahn Gebäude entlang der Gleise untersucht. Schäden seien nicht zu befürchten, beruhigt ein Bahnsprecher. Dennoch sei eine vorsorgliche Beweissicherung an etwa 30 Gebäuden vorgesehen. Im Fall eines vermeintlichen oder tatsächlichen Schadens könne dann die Haftungsfrage geklärt werden, erläutert die Bahn.

Der Verein IBO hatte Bahnanlieger aufgefordert, nicht mit der Firma zu kooperieren. Das Schreiben, dass die Firma Hastrabau an die Eigentümer verteile, entspreche nicht den Vorschriften zur Datenerhebung für die mit der Beweissicherung, hatte die IBO vor Weihnachten mitgeteilt.


Ersatzfahrplan unter   www.nordwestbahn.de/de/baustellen 
Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101

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