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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Sperrungen an vier Bahnübergängen in Oldenburg

16.03.2019

Oldenburg Hier sind Umwege und Verkehrsprobleme programmiert: Gleich vier Bahnübergänge in Oldenburg will die Deutsche Bahn über mehrere Tage sperren. Beantragt hatte das Unternehmen sogar, dies zeitgleich zu tun. Das allerdings lehnte die Stadt Oldenburg ab.

Betroffen sind die Bahnübergänge am Drögen-Hasen-Weg, am Küpkersweg, am Artillerieweg und am Schützenweg. Gegenüber der Stadt legte die Bahn die Pläne vor, die drei letztgenannten Übergänge von Samstag 30. März, 8 Uhr, bis Samstag, 6. April, 17 Uhr, zu sperren. Für den Übergang am Drögen-Hasen-Weg kündigte die Bahn für den Zeitraum vom Donnerstag, 4. April, 8 Uhr, bis Samstag, 6. April, 17 Uhr, kein Durchkommen an.

Grund sind die Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Bad Zwischenahn. Hier werden die Schienen, die Schwellen und das Schotterbett ausgetauscht beziehungsweise gereinigt. „Das ist notwendig, so wie alle paar Jahrzehnte auch Straßen erneuert werden müssen“, sagt Bahnsprecher Egbert Meyer Lovis. Am Drögen-Hasen-Weg werde unabhängig davon ein Wasserdurchlass erneuert.

Der Bahn teilte die Stadt allerdings bereits Anfang März mit, dass sie eine zeitgleiche Sperrung der Übergänge ablehnt. Besonders mit Blick auf Artillerweg und Schützenweg sehe man das sehr kritisch. Durch die Maßnahme würden zahlreiche Anwohner große Umwege auf sich nehmen müssen. Vom Grenadierweg zum Beispiel würde es nur noch über den Pophankenweg und die Ammerländer Heerstraße oder über Dietrichsweg, Vahlenhorst, Rauhehorst und Auguststraße in die Innenstadt gehen. Fraglich ist auch, wie Schüler über die Bahnlinie zur Grundschule Haarentor gelangen sollen.

Zwar sollen Fußgänger und Radfahrer nach Möglichkeit mittels Behelfsübergängen passieren können. Das geht aber nur, wenn in dem Bereich gerade nicht mit den Maschinen gearbeitet wird. Meyer-Lovis verweist auf die Problematik, dass so ein Gleisumbauzug 500 Meter lang ist, die beiden Bahnübergänge Schützenweg und Artillerieweg aber nur rund 380 Meter auseinanderliegen. „Es gibt aber immer einen Weg und eine Lösung.“

Wie die genau aussieht, ist noch nicht ganz klar. Aber es laufen Verhandlungen mit der Bahn, bestätigt Stadtsprecher Reinhard Schenke. „Eine gleichzeitige Sperrung der Bahnübergänge Artillerieweg und Schützenweg hätten wir für sehr problematisch gehalten und hätten diese auch nicht genehmigt. In Gesprächen mit der Bahn ist uns zugesagt worden, dass die Bahnübergänge während der Bauarbeiten wechselseitig geöffnet bleiben.“ Gesprochen werde zudem über die Bereitstellung eines Shuttlebusses. „Das halten wir, vor allem für die Schüler der Grundschule Haarentor, durchaus für sinnvoll.“

Der Zeitraum der Gleisarbeiten vom 30. März bis 6. April (plus Vor- und Nachbereitung) steht laut Meyer-Lovis fest. Die konkreten Termine für die einzelnen Sperrungen sollen, sobald sie feststehen, demnächst bekannt gegeben werden.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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