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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Linke kritisieren Bullwinkels Aussagen als falsch

03.04.2018

Oldenburg Massive Kritik an Äußerungen von Jade-Weser-Port-Vermarkter Andreas Bullwinkel hat die Gruppe Die Linke/Piratenpartei im Rat vorgenommen. Der Marketing-Geschäftsführer für den Container-Terminal in Wilhelmshaven hatte in einem NWZ-Interview die Positionierung der Stadt Oldenburg bezüglich des Bahnverkehrs bemängelt.

Linken-Ratsherr Jonas Christopher Höpken stellte es als unzutreffend fest, dass die Stadt die Bahn weghaben wolle oder generell gegen eine Elektrifizierung der Strecke sei. Vielmehr gehe es darum, „die vorgelegten Pläne für einen Ausbau der Bahntrasse durch die Stadt zu verhindern, weil dieser Ausbau massive Folgen für die Menschen in Oldenburg hätte“.

Tausende Bürger wären steigendem Bahnlärm ausgesetzt, das Stadtbild würde durch unzureichende Lärmschutzwände zerstört, so Höpken. Grundstückseigentümer müssten enteignet werden und der Verkehr würde durch massiv zunehmende Schließzeiten der Schranken beeinträchtigt.

Die Initiative „Lärmschutz im Verkehr (LiVe)“ widersprach Bullwinkels Aussage, es liege an Klagen aus der Stadt, dass die Bahnstrecke bisher nicht elektrifiziert sei. Es gebe keine solche Klagen, sagte LiVe-Vorsitzender Dr. Armin Frühauf, nicht mal eine Genehmigung des Eisenbahnbundesamtes und somit auch keine Entscheidung, gegen die geklagt werden könne.

Zudem sei ihm kein einziger Oldenburger bekannt, der etwas gegen die Elektrifizie-rung der Bahnstrecke hätte. Sie sei grundsätzlich sinnvoll, weil sie den Betrieb von Dieselloks vermeiden könne. Die mehr als 11 000 Einwendungen Oldenburger Bürger richten sich gegen die dramatische Streckenveränderung.

Oliver Schulz
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2094

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