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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Kanalnetz wächst weiter

21.02.2018

Oldenburg Waffenplatz, Klingenbergplatz, Fliegerhorst, Neubaugebiet Am Bahndamm: Das sind die großen Projekte, bei denen der Oldenburgisch Ostfriesische Wasserverband (OOWV) Rohre für das Abwasser- beziehungsweise Regenwasser verlegen wird. 8,3 Millionen Euro investiert der OOWV in diesem Jahr in sein Kanalnetz.

Der Stadt hat den gewaltigen Aufwand, der für die Erschließung des Fliegerhorstes betrieben werden muss, offenbar unterschätzt, sagte Reinhard Hövel, Sachgebietsleiter Planung und Bau beim OOWV, bei der Präsentation der Vorhaben. Eigentlich hätten die Arbeiten vor einem dreiviertel Jahr beginnen sollen. „Der Fliegerhorst wird uns auch in den nächsten fünf bis sechs Jahren noch beschäftigen“, blickte Hövel in die Zukunft. Fünf bis sechs Millionen Euro werde die Erschließung kosten.

Der OOWV trägt mit der Umsetzung der Maßnahmen der Entwicklung in Oldenburg Rechnung. „Seit 2011 genehmigt die Stadt pro Jahr im Schnitt etwa 1600 Neubauten. Das ist die gleiche Größenordnung wie in der Landeshauptstadt Hannover. Dabei ist Oldenburg nur etwa ein Drittel so groß“, weiß Hövel. Pro Jahr werden ungefähr 8,4 Hektar Fläche versiegelt, das entspricht der Hälfte der Größe des Schlossgartens.

Weitere große Projekte in diesem Jahr: Eike-von-Repkow-Straße/Gloyesteenstraße, Liszt-/Richard-Strauß-/, Johannes-Brahms-Straße, Dedestraße, Ellenbogen, Hochheider Weg, Huntestraße und Hermann-Ehlers-Straße.

Eigentlich liegt Hövel nicht der Bau von Kanalisationsleitungen am Herzen. Vielmehr soll das Regenwasser, insbesondere bei sogenannten Starkregenereignissen, gar nicht erst in der Kanalisation landen, sondern in Rückhaltebecken und Gräben abfließen und versickern. Auch die Begrünung von Dächern sei in diesem Zusammenhang ein Thema.

2018 soll im Rahmen des EU-Projektes „smart regions north“ in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Studie zum Thema „multifunktionale Flächennutzung“ erstellt werden. „Dabei werfen wir einen Blick über die Grenze in Richtung Niederlande, wo bereits seit einigen Jahren innerstädtische Flächen vorübergehend mit Regenwasser eingestaut und als temporäre Rückhaltebecken genutzt werden“, stellte Hövel den Ansatz vor. Hierfür seien öffentliche Plätze und Grünanlagen geeignet, die zu diesem Zweck bewusst tiefer angelegt würden, aber auch Parkplätze, Straßen und unter gewissen Voraussetzungen sogar Spielplätze und Tiefgaragen, die rechtzeitig geräumt werden können.

Neuland wird auch bei der Umgestaltung des Klingenbergplatzes betreten, auf dem unter dem Pflaster der Parkplätze 60 mal 60 mal 60 Zentimeter große Retentionsboxen verlegt werden (sehen aus wie Einkaufskisten). In der Konstruktion sammelt sich das Regenwasser und versickert.

Grafik zum Thema als PDF.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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