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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Häuschen zum Mitnehmen gefällig?

10.05.2019

Oldenburg Leben in den eigenen vier Wänden zu einem erschwinglichen Preis und mit der Möglichkeit, jederzeit den Wohnort zu wechseln – und das Häuschen dabei, wie eine Schnecke, einfach mitzunehmen: Dies ermöglichen sogenannte „Tiny Houses“, englisch für „winzige Häuser“, die in der Regel eine Wohnfläche von 15 bis 40 Quadratmetern haben. In Oldenburg kann ein solches Winzhaus nun zum ersten Mal besichtigt werden: Beim Workshop-Wochenende „Bauhaus der Gesellschaft“ der Werkschule Oldenburg stellt der Architekturgestalter Florian Schick aus Heidkamp im Ammerland sein selbstgezimmertes mobiles Häuschen aus. Am Samstag, 25., und Sonntag, 26. Mai, steht das Haus im Hof der Werkschule an der Rosenstraße 41 zur Besichtigung offen.

Reduzieren, Konzentration aufs Wesentliche und Nachhaltigkeit sind die Dinge, die Tiny-House-Besitzer suchen. Im Tiny House wird daher die Verbindung von Design und Gesellschaft sichtbar, findet Limberg – ein Kernpunkt der Bauhaus-Bewegung. Überhaupt: Erste Entwürfe für minimalistisches Wohnen seien ja im Bauhaus entstanden.

Das Tiny House berge viel Potenzial, etwa die Frage, wie wir in Zukunft wohnen wollen und können, sagt Norah Limberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Werkschule. Auch zunehmende Wohnungsnot, ein gesellschaftlich wichtiges Thema, sei ein Grund dafür, dass die Idee des Tiny House immer mehr auf Zuspruch stoße. Und: „Es zeigt, dass minimales Wohnen durchaus gestalterisch anspruchsvoll sein kann und man mit wenig auskommen kann“, ergänzt Beate Anneken, Vorsitzende der Werkschule. „Das betrifft uns. Vieles läuft heutzutage zu schnell für uns ab. Wir sehnen uns nach Einfachheit“, sagt Limberg.

Besonders freut sich die Werkschule daher, dass sie neben Designern aus der Region für ihr Projektwochenende einen besonders dicken Fisch an Land gezogen: Der Berliner Designer und Pionier der Tiny-House-Bewegung in Europa und, laut Limberg, „die Design-Größe in Deutschland“, Van Bo Le-Mentzel, gibt einen Workshop zum Bau des „Berliner Hockers“. Das Prinzip: Mit wenig Aufwand und dem Material, das ich mir leisten kann, baue ich ein Multifunktionsmöbelstück. In einem Vortrag spannt er zudem den Bogen zwischen Bauhaus, Moderne und Zukunft.

Eingebettet sind diese und weitere Workshops und Vorträge in das Bauhaus-Wochenende der Oldenburger Werkschule von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Mai. „Die Öffentlichkeit ist eingeladen, gemeinsam mit Designern und Neudenkern dem Bauhaus nachzuspüren – und das bei Festivalcharakter“, sagte Beate Anneken bei der Vorstellung des Programms am Donnerstag. Es werde gebaut, gewerkelt, experimentiert, zugehört und, als Hommage an die „legendären Feten“ der Bauhaus-Ära, auch gefeiert. Oder, in den Worten von Norah Limberg: „Die Werkschule wird für ein Wochenende selbst zum Bauhaus.“

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Nathalie Meng Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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