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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ex-OB Schwandner blickt auf Zeit in Oldenburg zurück

21.12.2017

Oldenburg Noch immer findet Ex-Oberbürgermeister Gerd Schwandner die neuen Gebäude im Hafenviertel extrem gelungen, wenn er mit dem Zug aus Hannover nach Oldenburg kommt, wie etwa am Dienstagabend. Gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Lisowski, früher Stabstellenleiter Wissenschaft und Standortmanager im Rathaus, stellte er im „Wilhelm 13“ geladenen Gästen das gemeinsame Buch „Übermorgenstadt“ vor.

Darin liefern beide die strategische Analyse eines Transformationsprozesses für Kommunen. Und es wird niemanden wundern, dass es zwar als akademisches Werk angelegt ist, aber am Beispiel Oldenburgs praktische Einblicke in die spannende Entwicklung hin zur „Stadt der Wissenschaft“ auf dem Weg ins Übermorgen nachzeichnet. Lisowski und Schwandner liefern „eine Bedienungsanleitung für Kommunalpolitik“, wie es Moderator Thorsten Kuchta, früher stv. Leiter der NWZ-Stadtredaktion und Wegbegleiter der Ära Schwandner, nannte.

Gemeinsam blickten sie zurück auf die bewegten Zeiten zwischen 2006 und 2014: Angefangen von der Wahlkampagne, um den vorherigen OB aus dem Amt zu hebeln, bis hin zur Internationalisierung und Begeisterung der Wirtschaft für das Umkrempeln der gemütlichen Stadt Oldenburg hin zur „Stadt der Wissenschaft als Katalysator für die weitere Entwicklung“.

Und aus der Wirtschaft kam mit Prof. Dr. Werner Brinker, früherer Vorstandsvorsitzender der EWE und heutiger Präsident der Universitätsgesellschaft, dann auch jener Mann, der das Buch würdigte. Brinker, der es nach eigener Aussage trotz diverser Anfragen immer abgelehnt hatte, in die Politik zu gehen, schätzte an Schwandner dessen strategisches Vorgehen. Dazu gehörten die Potenzialanalysen der Wähler, der Stadt und die daraus abgeleiteten Chancen und Ziele.

Vor allem auch der Besinnung auf die Stärken, etwa im technologischen Zukunftsbereichen der Wirtschaft, die die Stadt auszeichneten, u.a. mit BTC, Offis und EWE-Tel. Brinker bescheinigte Schwandner und Lisowski die Fähigkeit, Menschen innerhalb und außerhalb des Rathauses für die Ziele der Transformation Oldenburgs begeistert zu haben. „Die Stadt blühte auf“, so Brinker, und die Wissenschaft habe eine fantastische Entwicklung genommen. In dem Buch werde die Blaupause geliefert, wie man die Identifikation der Menschen in einer Kommune über die Bereiche, Wirtschaft, Wissenschaft, Spitzensport und Kultur in die angestrebte Richtung des Change-Prozesses anschieben könne. „Man braucht Leuchttürme, um die besten Talente zu holen. „Und man muss größer denken, als man ist“, so Brinker.

Auf Nachfrage Thorsten Kuchtas räumte Schwandner ein, dass man auch habe nachjustieren müssen, etwa als die Oldenburger in dem Slogan „Technologie, Toleranz, Talente“ die Tradition vermissten. Schwandner, dem besonders in der Spätphase die Unterstützung der Politik fehlte, gab zu, dass man enge Freunde brauche, um trotzdem den Kurs durchzuhalten.

Das Buch „Übermorgenstadt“ (216 Seiten) ist in der Reihe Stadt- und Regionalforschung des LIT-Verlages als Band 13 erschienen und kostet 29.90 Euro. In Oldenburg gibt es das Werk derzeit bei Buch Brader (Haarenstr. 8).

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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