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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Corona-Krise In Oldenburg: Schon Hunderte Anträge auf Nothilfe vom Bund

22.06.2020

Oldenburg Seit vergangenem Dienstag können Studenten einen Antrag auf Nothilfe aus einem eigens vom Bund eingerichteten Fonds stellen. Bis zu 500 Euro erhalten sie nach eingehender Prüfung in den Monaten Juni, Juli und August – je nach derzeitigem Kontostand.

Und der Andrang in Oldenburg beweist, wie hoch der Bedarf ist. Der Sprecher des Studentenwerks Oldenburg teilte auf Anfrage der NWZ mit, dass bis Freitagmorgen „bereits mehrere hundert Anträge eröffnet wurden“. Genaue Zahlen darüber, wie viele von den Anfragen bewilligt werden können, werde es ab dem 25. Juni geben, sagt Ingo Gerhardt. Aus technischen Gründen könne das Studentenwerk Anträge dann erst bearbeiten.

Die Mitarbeiter würden allerdings durch viele Anfragen der Studenten wahrnehmen, „dass es grundsätzlich eine hohe Nachfrage und dringenden Bedarf im Bereich der finanziellen Unterstützung gibt. Und das bereits weit vor der Überbrückungshilfe, wie sie in der jetzigen Form umgesetzt wurde“, ergänzt Gerhardt. Der Zuständigkeitsbereich des Studentenwerks Oldenburg umfasst die rund 27 000 Studenten der Universität Oldenburg, der Hochschule Emden/Leer sowie der Jade Hochschule.

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Das Budget des Nothilfe-Fonds liegt derzeit bei 100 Millionen Euro für alle Stundenten in Deutschland. Die Zuschüsse stehen allen Studenten offen, unabhängig von Alter, Semesterzahl oder ob jemand aus dem In- oder Ausland kommt. Erstellt wurde die Nothilfe besonders für Studenten, deren Einnahmen aus Studentenjobs während der Corona-Pandemie weggebrochen sind, beispielsweise als Bedienung in einem Restaurant oder als Barkeeper.

Rechnerisch würden die 100 Millionen Euro für knapp 67 000 Betroffene deutschlandweit reichen, wenn diese jeweils für drei Monate die volle Summe von 500 Euro bekämen. Allerdings wird das Geld gestaffelt. 500 Euro bekommt nur derjenige, der nachweislich auf allen Konten weniger als 100 Euro hat. Die ausgezahlte Summe nimmt mit einem höheren Kontostand ab. Wer insgesamt mehr als 500 Euro vorweist, bekommt kein Geld mehr. Ab Ende Juni soll gezahlt werden.

Von FDP, Grünen und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kam bereits vor der Freischaltung der Internetseite scharfe Kritik. 100 Millionen Euro seien viel zu wenig und die Unterstützung käme zu spät.


Antrag und Hilfe gibt es unter:   www.studentenwerk-oldenburg.de/de/finanzierung/ueberbrueckungshilfe.html 
Christoph Tapke-Jost Redakteur / Newsdesk
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